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Kindesunterhaltsberechnung


17.06.2007 18:43 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich zahle an meine Tochter (20 Jahre, Studium, eigene Wohnung, Barfög - Empfängerin) Kindesunterhalt, welches nach den Einkommen meiner ehemaligen Frau und mir berechnet wurde. Das errechnete Unterhaltsverhältnis ist in etwa 45% Frau und 55% mein Anteil. Wir bewegen uns mit unseren Netto - Verdiensten jeder in der Gruppe 3 der Düsseldorfer Tabelle, Ost.
Ich möchte jetzt einen neuen Berufsstart als Angestellter wagen, der meiner jetzigen Tätigkeit aber vollkommen fremd ist. Daher muss ich diesen Beruf auch neu erlernen und somit berufsbegleitend eine Lehre absolvieren. Mein Nettoeinkommen sinkt während dieser Ausbildungszeit (4 Jahre) auf ein Nettoeinkommen unter 1000 Euro.
Wird in meinem Fall der Kindesunterhaltsbetrag bei Beantragung neu berechnet, oder bleibt es bei der bisherigen Höhe, da ich meinen Beruf aus eigenen Antrieb wechsele?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch einen Anwalt / Anwältin ersetzen kann.

Die rechtliche Beurteilung kann unter Umständen anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen, wenn bestimmte Angaben hinzugefügt oder weggelassen werden.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben, wie folgt:

Grundsätzlich kann bei veränderten Einkommensverhältnissen eine Abänderung der Unterhaltsverpflichtung verlangt werden. Dies beruht darauf, dass neben der generellen Unterhaltsverpflichtung auch die Leistungsfähigkeit Tatbestandsmerkmal ist.

Jedoch könnte es Ihnen im vorliegenden Fall verwehrt sein, sich auf die tatsächlich gegebene Leistungsfähigkeit zu beziehen. Ihre Tochter gehört, als Zwanzigjährige, zur Gruppe der privilegierten Volljährigen, wodurch Sie einer verschärften Unterhaltsverpflichtung unterliegen.

Der Wechsel in die neue, wohl deutlich schlechter bezahlte Position, widerspricht, sofern er aus freien Stücken geschieht, offensichtlich der erhöhten Erwerbsobliegenheit. In der Regel wird dies für Sie zur Folge haben, dass Ihnen Ihr bisheriges Einkommen fiktiv als Einkommen zugerechnet wird oder Sie verpflichtet werden, eine Nebenbeschäftigung aufzunehmen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit der Antwort weiterhelfen. Sollten Sie noch weiteren Klärungsbedarf haben, nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Christopher Tuillier
Rechtsanwalt

info@rechtsanwalt-tuillier.de
www.rechtsanwalt-tuillier.de
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