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Kindesunterhalt während der Ausbildung?

| 05.11.2013 16:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung:

Die Fragestellung beschäftigt sich damit, wie lange Ausbildungsunterhalt bezahlt werden muss.

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine 25jährige Tochter hat im Juni 2009 eine Ausbildung als Gesundheitshelferin abgeschlossen. Danach wollte sie eine weiterführende Ausbildung zur Heilerzieherin beginnen, erhielt jedoch keinen Ausbildungsplatz.

Nach einem sozialen Jahr begann sie am 01.09.2011 eine Lehre zur Bürokauffrau. Wegen Fehlverhalten würde ihr fristlos zum 29.02.2012 die außerordentliche Kündigung ausgesprochen.

Seit dem 01.09.2012 hat sie eine neue Lehrstelle.

Ich habe bis jetzt meiner Tochter bereitwillig Unterhalt gezahlt. Mittlerweile musste ich jedoch feststellen, dass sie das Geld vorrangig für teure Anschaffungen wie neue Handys, Tablett-PCs etc. und nicht für die Ausbildung verwendet.
Ich bin daher nicht mehr bereit, einfach weiter zu zahlen.

Meine Frage:
Bin ich nach dem oben dargestellten Sachverhalt überhaupt noch verpflichtet, meiner Tochter Unterhalt zu zahlen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach § 1610 Abs. 2 BGB umfasst der Unterhalt den gesamten Lebensbedarf einschließlich der Kosten einer angemessenen Vorbildung zu einem Beruf. Das heißt, Unterhalt wird von den Eltern nur solange geschuldet, bis eine erste Ausbildung, die zu einem berufsqualifizierenden Abschluss führt, abgeschlossen ist (mit Ausnahme der Fälle, in denen im Anschluss an die Ausbildung ein Studium angehängt wird). Sie teilen mit, dass Ihre Tochter bereits im Jahr 2009 eine Ausbildung abgeschlossen hat. Demnach sind Sie nicht mehr zum Unterhalt verpflichtet. Mehrere Ausbildungen, die fachlich nichts miteinander zu tun haben, müssen nicht finanziert werden.
Abschließend weise ich Sie noch auf folgendes hin:

Diese Plattform dient lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung und kann eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.

Bewertung des Fragestellers 05.11.2013 | 17:30

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