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Kindesunterhalt und internat

| 20.10.2017 20:42 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Mein Sohn lebte bis Juli bei uns im Haushalt (Mutter des 14 jährigen Jungen, ich bin seit 10 Jahren in einer Beziehung, seit6 Jahren verheiratet und mit meinem Mann 2 Kinder 6 und 2jahr alt. Mit dem kindsvater noch nie verheiratet gewesen und in der Schwangerschaft getrennt) der 14 jährige sollte im September ins internat und eben von Juli bis September zum Vater weil sich die beiden Jungs nur gestritten und geschlagen haben und er uns bestohlen und belogen hat. Er ist jetzt also im internat und an den Wochenenden beim Papa. Er sollte alle zwei Wochen zu uns aber der Vater bearbeitet das Kind so das dieser sagt das er erst zu mir darf wenn ich Unterhalt zahle. Der Vater zahlt das internat von 430€ weil das vorher jahrelang der Unterhalt war den er mir für das Kind bezahlt hat. Er hat das Kind jetzt umgemeldet obwohl wir dem nicht zugestimmt haben und bekommt das gesamte Kindergeld. Jetzt hat er Klage eingereicht und ich möchte wissen was auf mich zukommt. Mein Mann verdient 2400€ und ich geh in teilzeit arbeiten und bekomme 550€ ich bezahle die Krippe für die kleine (210€") und wir haben 1100€ Miete Auto etc. Danke

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Wer wann wie Unterhalt zu zahlen hat, wird in dieser Konstellation, wenn das Kind im Internat ist, unterschiedlich gesehen.

Da der Kindesvater das Kind offenbar zu sich umgemeldet hat und offenbar einvernehmlich der Aufenthalt im Internat geregelt ist, sind Sie dem Grunde nach verpflichtet, Unterhalt für das Kind zu zahlen.

Das Einkommen Ihres Mannes spielt weniger eine Rolle. Da aber eine Wirtschaftsgemeinschaft besteht, wird Ihr Selbstbehalt um 15 % gesenkt, sodass dieser nur noch bei 918 Euro liegt.

Nur das Einkommen darüber, also über den 918 Euro, ist unterhaltsrelevant.

Daher sind Sie der Höhe nach nicht zum Unterhalt verpflichtet, weil Sie mit 550 Euro deutlich unter dem Selbstbehalt liegen.

Wenn der Kindesvater hier tatsächlich ein gerichtliches Unterhaltsverfahren gegen Sie eingeleitet hat, wäre interessant, wie er das begründet.

Meiner Auffassung nach kann er nicht erfolgreich Unterhalt bei Ihnen einfordern.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 20.10.2017 | 22:15

Er begründet es in dem er behauptet dass das Kind nicht mehr zu uns möchte (auch nicht am Wochenende) und er somit ein recht auf 100% unterhalt hat und zusätzlich 81 €Fahrtkosten vom internat zum vater hats kann der Richter nicht sagen das ich vollzeit arbeiten muss? Oder doch mein mann zahlen muss?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.10.2017 | 22:17

Ja, da hat er sicher auch Recht.

Dem Grunde nach müssten Sie Unterhalt zahlen.

Aber der Höhe nach nicht, weil Ihr Einkommen zu gering ist.

Ihr Mann muss nicht für das Kind zahlen, da es ja nicht sein leibliches Kind ist.

Da Sie noch weitere Kinder haben, vor allem das 2jährige, kann niemand verlangen, dass Sie derzeit voll arbeiten gehen, um den Unterhalt sicherzustellen.

Bewertung des Fragestellers 20.10.2017 | 23:55

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Stellungnahme vom Anwalt:
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