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Kindesunterhalt und Abfindung

08.11.2009 13:58 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


16:47
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ein paar Fragen zum Thema Kindesunterhalt und Abfindung. Doch zunächst möchte ich den Sachverhalt beschreiben: Wir sind rechtskräftig geschieden seit 9/07. Unsere gemeinsamen beiden Kinder, leben bei der Mutter (meiner von mir geschiedenen Frau).
Sie erhält von mir monatliche Unterhaltszahlungen für die Kinder in der Höhe von 800€ (Berechnung erfolgte gemäß Düsseldorfer Tabelle). Diesen Kindesunterhalt habe ich regelmäßig per Dauerauftrag an sie überwiesen.
Ich habe bis 3/09 für die Firma A in Deutschland gearbeitet und dort im Jahr brutto 50000 Euro verdient. Seit 4/09 arbeite ich für die Firma B im Ausland und verdiene im Jahr 40000 Euro. Von der Firma A habe ich 3/09 eine Abfindung von brutto 100000 Euro (entsprechend 2 Jahresgehälter) erhalten. Ferner hatte ich im Jahr 2008 Zinseinkünfte von 3000 Euro. Weitere Einkünfte hatte ich nicht. Da die Zinssätze in 2009 niedriger sind, werden auch die Zinseinkünfte 2009 niedriger (ca. 2000 Euro) sein.
Jetzt habe ich von Ihr eine neue Berechnung des Kindesunterhalts ab 1/2010 (gemäß Düsseldorfer Tabelle) erhalten.
Um diese Berechnung überprüfen zu können, habe ich folgende Fragen:
Wie wirkt sich meine Abfindung auf die Berechnung des Kindesunterhaltes aus?
Wie lange wird meine Abfindung bei der Berechnung des Kindesunterhaltes berücksichtigt?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten!
08.11.2009 | 14:14

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Die Abfindung soll in der Regel mit dem Arbeitsplatzverlust verbundenen Einkommensnachteile ausgleichen. Wenn Sie bei Ihrem neuen Arbeitsplatz weniger verdienen wird die Abfindung in der Höhe der Differenz angerechnet bis sie aufgebraucht ist.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 08.11.2009 | 15:04

Danke für Ihre Antwort. Ich habe noch eine Nachfrage dazu:
In meinem Beispiel müsste ich also weitere 10 Jahre lang von einem fiktiven Jahresbrutto von 50000 Euro für die Berechnung des Kindesunterhalts ausgehen. Gibt es in diesem Zusammenhang eigentlich ein maximales Alter der Kinder bis zu dem Kindesunterhalt gezahlt werden muss? Natürlich unter der Annahme, dass die Kinder nicht schon vorher selbst einen Beruf ergreifen und daher ein eigenes Einkommen haben.
Vorab schon vielen Dank für Ihre Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.11.2009 | 16:47

Sehr geehrter Fragesteller,

hiermit beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Die Abfindung wird so lange angerechnet bis sie verbraucht ist. Voraussetzung ist - das wurde aus meiner bisherigen Antwort nicht deutlich -, dass Sie an Ihrem neuen Arbeitsplatz weniger Einkommen haben. Es wird also nur die Differenz ausgeglichen.

Eine Grenze für den Zeitraum des Kindesunterhaltes gibt es schon, allerdings keine altersabhängige. Der Kindesunterhalt muss gezahlt werden, solange sich das Kind/die Kinder in der Ausbildung befinden. Eventuell auch für eine Zweitausbildung, nämlich dann, wenn diese in zeitlichem und sachlichem Zusammenhang mit der Erstausbildung steht. Ein sachlicher Zusammenhang gesteht dann, wenn beispielsweise erst eine Banklehre absolviert und dann eine BWL – oder Jurastudium anschlossen wird. Zwischen diesen beiden Abschnitten dürfen dann keine zu langen Zeiträume liegen.

Es tut mir leid, Ihnen keine andere Auskunft geben zu können.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin




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