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Kindesunterhalt meines 18 jährigen Schülers mit Ausbildungskonto

| 13. Februar 2021 22:12 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


00:04

Guten Tag, meine Frage ist folgende:
Mein Sohn lebt in meinem Haushalt und ich bin geschieden. Mein Sohn macht in 1,5 Jahren Abitur und hat für sein Studium ein Ausbildungskonto in Höhe von 90.000 Euro. Sein Vater hat nun den Unterhalt untersagt und verweist auf das Ausbildungskonto. Dieses soll aber für die Finanzierung des Studiums zur Verfügung stehen und nicht bereits den Unterhalt während der Schulzeit ersetzen. Letzten Endes finanziere ich den Unterhalt nun alleine. Ist das richtig? Es gibt einen Titel über das 18. Lebensjahr hinaus gegen den Vater.
Über eine Antwort würde ich mich freuen.

13. Februar 2021 | 23:14

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Da der Unterhalt für das Kind bereits tituliert ist, kann dieser aus dem Titel heraus weiter Unterhalt verlangt werden. Die Unterhaltszahlung kann nicht einfach eingestellt werden.

Allerdings: Ist das Kind bereits volljährig, muss es eigenes Vermögen grundsätzlich nutzen, um seinen Bedarf zu decken.

Ich gehe davon aus, dass das Ausbildungskonto auf den Namen des Kindes läuft. Ist das Kind volljährig, muss das Vermögen aufgewendet werden. Die Abrede, dass dies für das Studium eingesetzt werden soll, ist nicht rechtsverbindlich.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 16. Februar 2021 | 22:35

Guten Tag,

ich möchte von der Möglichkeit der Rückfrage Gebrauch machen.
Mein Sohn macht erst nächstes Jahr Abitur und das Ausbildungskonto ist für das Studium bestimmt. Ist es wirklich rechtens, dass sich der Vater aus der Verantwortung des Unterhaltes entziehen kann und ich als Mutter letzten Endes die Kosten bis zum Studienstart für unseren Sohn alleine trage?
Das Ausbildungskonto lautet auf den Namen des Kindes, ist aber für das Studium bestimmt. Das Geld gehört ihm rechtlich gesehen schon. Ich war jedoch der Meinung, dass wir unseren Sohn bis zum Abitur unabhängig von diesem Geld unterstützen und auch der Vater diese Verpflichtungen hat? Das ging aus Ihrer Antwort nicht eindeutig hervor.

Gruß

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17. Februar 2021 | 00:04

Gerne beantworte ich auch Ihre Nachfrage.

Das volljährige Kind muss sein Vermögen (dass es sein Vermögen ist, haben Sie noch einmal bestätigt) für seinen Unterhalt heranziehen.

Ich kann Ihre Anmerkung absolut nachvollziehen, die Abrede ist eine sinnvolle, aber gesetzlich so nicht durchsetzbare Abrede. Das Kind hat hier ein Schonvermögen von lediglich EUR 5.000,00.

Sofern das Kind hier einen bestimmten bedarf, hat, welches durch eigenes Vermögen nicht mehr zu decken ist, muss der Kindesvater auch wieder zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 15. Februar 2021 | 23:28

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