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Kindesunterhalt herabstufen

31.01.2017 09:27 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage.
Ich bin geschieden und habe aus dieser Ehe zwei Kinder (14 und 16 Jahre), für die ich Unterhalt zahle (kein Ehegatten-Unterhalt) - eigentlich nach der höchsten Stufe der Düsseldorfer Tabelle. Da ich aber wieder verheiratet bin und mit meiner neuen Frau ein gemeinsames Kind habe (4 Jahre), zahle ich nach der 9. Stufe Kindesunterhalt.
Nun bekommen meine jetzige Frau und ich Ende des Jahres ein zweites Kind. Würde das bedeuten, dass ich dann auf die 8. Stufe herunterstufen könnte? Wie verhält sich das mit dem Elterngeld? Meine Frau bekommt ab Geburt unseres zweiten Kindes, den Höchstsatz an Elterngeld (1.800 Euro) aber nach einem Jahr dann ja nichts mehr. Kann ich dann nach dem einen Jahr noch eine Stufe herunterstufen (sie bleibt 3 Jahre zu Hause) oder bleibt es dann bei Stufe 8? Ich bitte höflichst um eine kurze Rückmeldung Herzlichen Dank!!!!!

31.01.2017 | 10:51

Antwort

von


(2423)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

nach der Düsseldorfer Tabelle kann bei einer größeren Anzahl Unterhaltsberechtigter eine Herabstufung vorgenommen werden.

Die Verwendung des Begriffs " kann " zeigt bereits, dass es nicht zwingend ist.

In Ihrem Fall halte ich auch eine Herabstufung in die 9. Stufe für angemessen, da mit den Hinzutreten des ersten Kindes sich die Anzahl erhöht hat.

Ob hingegen auch mit der Geburt des weiteren Kindes zwangsläufig eine weitere Herabstufung verbunden sein wird, wird einer Einzelfallprüfung vorbehalten bleiben müssen. Es wird auf Ihre Einkommen ankommen und auch wie sich die weitere Unterhaltspflich für das zu erwartende Kind auf den Bedarfskontrollwert der Düsseldorfer Tabelle auswirkt.

Dieser Wert soll eine Ausgewogenheit zwischen dem Unterhaltspflichtigen und den Kindern herstellen. Er dient insoweit auch als Anhaltspunkt dafür, dass bei einem Unterschreiten eine Herabstufung vorzunehmen ist.

Es wird demnach auf die individuelle Situation ankommen.

Eine Herabstufung nach dem einen Jahr des Eltergeldbezuges Ihrer Frau wird aber auf jeden Fall in Betracht kommen, da dann auch Ihre Frau als unterhaltsberechtigte Person hinzutritt. Ab diesem Zeitpunkt wird es auf jeden Fall eine Herabstufung in die 8. Stufe geben.

Sie sollten auf jeden Fall eine individuelle Prüfung vornehmen lassen, da nur an Hand der Einkommenssituation geklärt werden kann, ob sich bereits mit der Geburt des weiteren Kindes eine Herabstufung rechtfertigen kann. Wenn dieses der Fall sein sollte, könnte auch einer weitere Herabstufung nach dem Bezug des Elterngeldes in Betracht kommen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


ANTWORT VON

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