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Kindesunterhalt für Volljährige - Sonderbedarfe geltend machen?


02.12.2006 20:25 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich bin seit 15 Jahren geschieden. Aus unserer Ehe ging eine mittlerweile 20-jährige Tochter hervor, die zum 01.10.2006 eine Berufsausbildung angetreten hat und hier eine Vergütung von Eur 577,- netto/Monat erhält. Die Tochter lebt immer noch im Haushalt meiner Ex-Frau, die auch das Kindergeld in Höhe von 154,- Eur bezieht.
Meine Ex-Frau ist inzwischen wieder verheiratet, verfügt selbst aber nur über ein geringfügiges Einkommen von ca. 400,- Eur monatlich.
Mein Einkommen beträgt ca. Eur 5200,- netto/Monat (bereinigt dann 5050,-)

Meine Fragen:
1. Würde mein Einkommen Eur 4800,- betragen, käme doch folgende Rechnung zum Tragen:
Unterhalt gem. DT = 670,-
- abzgl. Kindergeld von 154,- = 516,-
- abzgl. Ausbildungsvergütung (577,- vermindert um 90,-) = monatl. Unterhalt von 29,-

Bisher haben wir uns außergerichtlich auf einen Unterhalt geeinigt. Ich würde gerne wissen, wieviel ich nun im Hinblick auf das eigene Einkommen meiner Tochter zahlen müsste (NRW), insbes. deshalb, weil mein Einkommen knapp oberhalb der Düsseldorfer Tabelle liegt. Wie wird dies im Allgemeinen bewertet?

2. Kann meine Tochter auch jetzt noch die sog. Sonderbedarfe geltend machen?

Vielen Dank!

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Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt!

Nach meiner Berechnung sehe ich einen Unterhaltsanspruch von 0. Haben Sie ggf. Ihre eigenen berufsbedingten Aufwendungen nicht berücksichtigt?

Im Allgemeinen handelt es sich bei den Sätzen der DT durchaus um Höchstsätze. Aber es ist durchaus möglich, im Einzelfall höhere Sätze festzulegen, da die DT grds. nur Richtsätze bietet. Aber dies ist eine Frage des Einzelfalls und ergibt sich nicht von allein.

Welche Art von Sonderbedarf meinen Sie? Soweit dieser Vorhanden ist, kann er natürlich gefordert werden. In Bezug auf Ihr Einkommen ist es natürlich auch vertretbar, z.B. extravagante Sportarten etc. bezahlt zu verlangen. Aber dies ist hier mangels näherer Angaben nicht ersichtlich.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de

Nachfrage vom Fragesteller 02.12.2006 | 23:09

Inwiefern weicht Ihre von meiner Berechnung ab? Das genannte Einkommen entspricht den monatl. Netto-Auszahlungen meines Arbeitgebers. Wie setzt sich das unterhaltsrelevante Einkommen grob zusammen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.12.2006 | 12:57

Danke für Ihre Nachfrage. Sie müssen von Ihrem Netto die berufsbedingten Mehraufwendungen in Höhe 5 %. abziehen. Dies konnte ich nicht erkennen. Meiner Unterhaltsberechnung liegt dieser Abzug zugrunde. Bitte beachten Sie, dass eine abschließende Berechnung von erheblichen, über die Grundberechnung hinausgehenden Faktoren abhängt. Jedenfalls komme ich zu einer Unterhaltsverpflichtung von 0 €.

Hochachtungsvoll

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