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Kindesunterhalt für Auszubildende


11.10.2007 08:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernst G. Mohr



Lt. meinen bisherigen Recherchen beträgt der Unterhaltsanspruch für volljährige Kinder in Ausbildung und mit eigenem Hausstand 640,00 € pro Monat. Je nach Recherchequelle wird darauf verwiesen, dass von der Ausbildungsvergütung (hier 400 €) 80-90 € als berufsbedingte Aufwendungen nicht aufgerechnet werden dürfen, andere Quellen verneinen dies. Was ist nun zutreffend? Im konkreten Fall nutzt der Azubi mietfrei Wohneigentum, welches selbiger als Mitglied einer Erbengemeinschaft anteilmäßig besitzt.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

auszugehend ist für eine Unterhaltsberechnung zunächst vom angemessene Gesamtunterhaltsbedarf eines Auszubildenden/Studierenden/Schüler, der nicht bei seinen Eltern oder einem Elternteil wohnt. Dieser beträgt insoweit in der Regel monatlich EUR 640,00. Dies ist OLG-abhängig. Hierin sind bis EUR 270,00 für Unterkunft einschließlich umlagefähiger Nebenkosten und Heizung (Warmmiete) enthalten.

Bei einem Auszubildenden der volljährig und auswärts (!) untergebracht ist, sind ausbildungs- bzw. berufsbedingte Aufwendungen in Höhe von ca. EUR 90,00 bereits im Bedarf bzw. Bedarfssatz enthalten, so dass ein weiterer Abzug grundsätzlich nicht stattfindet. In Abzug gebracht werden können aber etwaige eigene Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge oder berufsbedingte Aufwendungen, wenn diese EUR 90,00 übersteigen und konkret nachgewiesen werden können.

Ferner könnte sich hier nach weiterer Erörterung des Sachverhaltes die Frage der Anrechnung mietfreien Wohnens stellen. Dies müsste aber gesondert geprüft werden.

Ich hoffe, Ihnen hiermit einen ersten Überblick verschafft zu haben und berbleibe
mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Ernst G. Mohr
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