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Kindesunterhalt bei Geschwistertrennung

| 08.01.2021 12:16 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Fragen zum Unterhalt bei getrenntlebenden Geschwistern

Hallo
Ich bin geschieden seit 06.16. Meine Ex zog 05.15. mit unseren beiden Kindern aus. Sie lebten aber in der Nähe und wir hatten praktisch ein Wechselmodell mit Lebensmittelpunkt bei der Mutter. 12.16. teilte sie mir mit das sie nur mit meiner Tochter, oder wenn ich mich querstelle auch mit beiden, 500 km weit weg ziehen will zu einem neuen Partner. Dagegen habe ich geklagt um das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Ich wollte das meine Kinder nicht getrennt werden und ich wollte keines verlieren. Dies alles wurde auf Kosten und zu Lasten unserer Kinder ausgetragen. Meine ex hatte hier am Standort ein eigenes gutes Einkommen. Die Situation in München war unbestimmt, was sich auch bestätigte. Meine ex ist außerdem multipel schwer krank. Hat einen Behinderungsgrad und bekommt auch Krangeld. Ich habe, da sie überhaupt nicht kommuniziert leider keine genauen Informationen über den augenblicklichen Grad ihrer Krankheiten. Ich zog 05.17. meine Klage um die Regelung des Aufenthaltbestimmungsrechts zurück. Es wurde gerichtlich ein weiteres Gutachten angeordnet. Es war Schuljahreswechsel. Alle Belastungen und Druck kamen am Ende bei den Kindern an. Deshalb fügte ich mich in die Trennung unserer Kinder und stimmte ihren Plänen zu, um schlimmeres zu verhindern und nicht daran zu partizipieren. Die Situation meiner Tochter in München stellte sich wie erwartet dar. Sie lebte bis zum Auszug nach Trennung mit dem neuen Partner dort ohne eigenes Zimmer auf der Coach im Wohnzimmer. Der Gesundheitszustand meiner ex verschlechterte sich erwartungsgemäß. Sie ist jetzt nicht mehr arbeitsfähig. Ich habe Wohneigentum und bin finanziell gefestigt. Es gab keine weiteren offiziellen Unterhaltszahlungen nach Trennung der Kinder von mir an sie. Ich unterstützte sie privat, damit sie das Geld von mir nicht von ihren Sozialleistungen abgezogen bekommt.
Meine Tochter ist de facto nicht wirklich glücklich oder angekommen in München.
Mein Sohn der mit mir lebt ist 17 Jahre alt, meine Tochter in München ist 15.
Jetzt droht sie mir mit Klage auf Unterhalt, da sie sich eigentlich sogar selbst nicht mehr vorstehen kann. Besteht da ein Anspruch? Oder kann ich sogar wieder das Aufenthaltbestimmungsrecht anführen?

08.01.2021 | 15:19

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich sind Sie für das Kind, welches bei der Mutter lebt, d.h. für die 15-jährige Tochter, dem Grunde nach unterhaltspflichtig. Die Mutter wäre dem Grunde nach Ihnen gegenüber, für den Sohn, welcher bei Ihnen lebt, zum Unterhalt verpflichtet. Eine Auf- bzw. Verrechnung kann nicht erfolgen, da es nicht die jeweils eigenen Ansprüche der Eltern sind, sondern des jeweiligen Kindes, welchen der Elternteil für das Kind aufgrund der Minderjährigkeit geltend macht.

Daraus folgt, dass der Kindesmutter für die Tochter, unabhängig davon ob sie sich mit dem Aufenthalt des Kindes bei der Mutter einverstanden erklärt haben oder nicht, maßgeblich sind die tatsächlichen Gegebenheiten, Unterhalt zusteht. Ein Unterhaltsanspruch für die Vergangenheit würde nur bestehen, wenn eine nachweisliche Aufforderung der Kindesmutter zur Zahlung des Unterhaltes an Sie erfolgt ist.

Nach der Schilderung gab es wohl in der Vergangenheit keine wirkliche Aufforderung der Kindesmutter, so dass allenfalls für die Zukunft ein Unterhalt gefordert werden kann, wenn es verlangt wird. Wie von Ihnen zutreffend angemerkt, würde wohl Unterhalt zur Verringerung von Sozialleistungen führen.

Unbeachtlich von der Unterhaltsproblematik können sie den Punkt mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht wieder aufnehmen bzw. ein neues Verfahren beginnen. Insbesondere da die Tochter 15 Jahre alt ist und ab 14 Jahre die Meinung des Kindes, das heißt wenn das Kind äußern wird, dass es lieber bei Ihnen leben möchte, eine größere Beachtung findet, als im Jahr 2016/17, als das Kind noch keine 14 Jahre alt war. Wenn das Kind klar äußert, dass bei ihm leben möchte, dann wird es in der Regel kein umfangreiches Verfahren, da keine Begutachtung notwendig sein wird.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)

Datenschutz:
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Bewertung des Fragestellers 08.01.2021 | 15:28

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