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Kindesunterhalt bei Ausbildung.

27.01.2020 11:40 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Meine Tochter ist 18.jahre alt und im 2 Lehrjahr und hat brutto 640€
Ausbildungsvergütung im Monat.
Ich selber bezahle 450€ Kindesunterhalt im Monat. Was darf ich an an Unterhaltszahlungen kürzen und muss ich dafür einen Anwalt beauftragen? Meine Tochter lebt in Hessen und ich selber in Rheinland Pfalz.
27.01.2020 | 12:38

Antwort

von


(2257)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,


da beide Elternteile ab Volljährigkeit dem Kind zum Unterhalt verpflichtet sind, müssen die Einkommen der Eltern (also auch der Kindesmutter) bekannt sein. Danach richtet sich dann der Bedarf des Kindes.


Wohnt das Kind noch im Haushalt eines Elternteils, richtet sich der Bedarf des Kindes nach dem zusammengerechneten Einkommen beider Elternteile und diese sind dann nach ihren Einkommen anteilig zum Unterhalt verpflichtet.


Auf diesen noch zu errechnen Bedarf des Kindes ist aber das Kindergeld in voller Höhe anzurechnen und auch die Netto-Ausbildungsvergütung abzüglich eines Mehrbedarfs in Höhe von 100,00 € nach der Düsseldorfer Tabelle.

Ausgehend von einem geschätzten Nettoeinkommen der Tochter in Höhe von z.B. 515,00€ sind dann neben dem Kindergeld in Höhe von 204,00 € weitere 415,00 € anzurechnen.


Dann wird vermutlich kein Raum für Unterhaltszahlungen mehr sein, aber dieses muss eben genau nach dem Einkommen BEIDER Elternteile und dem NETTO-Einkommen des Kindes berechnet werden.


Den Unterhalt können Sie nur dann gefahrlos kürzen, wenn es über den Unterhalt keinen Titel (Urteil, Vollstreckungsurkunde etc.) gibt. Ist ein solcher vorhanden, müssen Sie die Abänderung gerichtlich beantragen; und dafür benötigen Sie einen Anwalt


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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