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Kindesunterhalt bei Abfindung und nachfolgender Arbeitslosigkeit


22.08.2007 13:32 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich lebe von meiner Frau getrennt und zahle für meine 2 bei ihr lebenden Kinder Unterhalt.
Durch Stellenabbau habe ich eine Abfindung erhalten und bin seither arbeitslos.
Mir ist bewusst, daß die Abfindung auch dazu verwendet werden muss, den Kindesunterhalt in der bisherigen Höhe (also Aufstockung des ALG) sicherzustellen. Aber genau hier tritt jetzt mein Problem auf: Rund die Hälfte der Abfindung ist in eine notwendig gewordene Wohnungsrenovierung geflossen - die Abfindung ist nun aufgebraucht.

Muss ich jetzt weiterhin den vollen Betrag zahlen (wie vorher als Angestellter)? Wenn ja, wie lange?

Kann ich die Renovierungskosten von der Abfindung abziehen, um dann zu brechnen, wie lange der erhöhte Betrag gezahlt werden muss oder ggfs. gezahlt werden musste?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

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Sehr geehrter Fragesteller,

tatsächlich trifft Sie gegenüber den Kindern nicht nur eine festeigerte Erwerbsobliegenheit, sondern auch die Pflicht Ihr Vermögen einzusetzen um den Kindesunterhalt sicher zu stellen.

Hierbei sind Sie nicht grundsätzlich verpflichtet den gleichen Unterhaltsbetrag wie als Angestellter zu bezahlen. Maßstab der Unterhaltshöhe ist immer Ihr Einkommen. Nur dann, wenn diese nicht ausreichend ist, um den angemessenen Kindesunteralt sicher zu stellen, müssen Sie zusätzliche Verdienstmöglichkeiten suchen und Ihr Vermögen angreifen. In der Regel ist ab 135 % keine Verwertung des Vermögens mehr verlangt. Entscheidend ist die Höhe des bisher ermittelten Unterhalts.

Wenn ein Unterhaltspflichtiger sich seine Leistungsfähigkeit nimmt, wird dies nicht berücksichtigt. Sie müssen also die Notwenigkeit und Dringlichkeit der Renovierung belegen können um eine Chance zu haben, dass keine fiktive Zurechung erfolgt. Solche Fragen sind immer Einzelfallfragen, bei denen die Gesamtumstände eine große Rolle spielen.

Wenn ein Titel existiert müssen Sie sowieso ein Abänderungsverfahren durchführen lassen, im Rahmen dieses Verfahrens werden dann die veränderten Umstaände gewürdigt.

Ich hoffe meine Antwort kann Ihnen zu einer ersten Orientierung dienen. Sie ersetzt nicht die persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt, weil bei Überprüfung des Sachverhaltes, insbesondere anhand der zu prüfenden Unterlagen sich Umstände ergeben, können die zu einer abweichenden Beurteilung führen.


Mit freundlichen Grüßen

Oliver Martin
Rechtsanwalt
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