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Kindesunterhalt aus der Schweiz

15.10.2013 15:43 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Sehr geehrte Damen und Herren

Ich lebe und arbeite seid knapp 4 Jahren in der Schweiz.
Für meine beiden Kinder in Deutschland 6 und 8 habe ich bis Dato immer 500€ Unterhalt geleistet.
Dieses Jahr musste ich dem Jobcenter meine Lohnnachweise bringen und sie verlangen gleich fast das Doppelte also 866€.
Daraufhin habe ich denen meine Situation und die Lebensumstände in der Schweiz versucht zu erklären (Miete, Krankenversicherung, allgemeine höhere Lebensunterhaltkosen, Kredite usw.). Diese haben Sie dann versucht zu berücksichtigen, wobei ich nirgends die Miete ersehen konnte und haben dann die Unterhaltskosten auf 690€ (345€ pro Kind) festgelegt.
Ich habe das Gefühl, dass sie nicht alle Lebensunterhaltskosten, Sozialabgaben etc. in ihrer Berechnung aufgeführt haben. Die Verantwortliche konnte meine Fragen bei unserem Gespräch nicht mal richtig beantworten und redete sich immer wieder raus. Dabei habe ich gemerkt, dass sie sich nicht mit den Lebensumständen der Schweiz auseinander gesetzt hat und einfach alles in € umgerechnet hat. (Überspitzt gesagt)
Meinen Kindern kaufe ich auch immer wieder, wenn sie bei mir waren, was zum anziehen oder andere Geschenke. Von diesen Geschenke sehe ich aber meist nichts mehr wieder und sie zieht meine Kinder an, als hätten sie nichts anderes.
Zum anderen spielt sie die Kinder immer wieder gegen mich auf und konfrontiert sie des Öfteren mit unseren Differenzen. Dabei merke ich, dass die Kinder sehr darunter leiden und ihr aus Liebe oder Furcht einfach folgen.


Was muss das Jobcenter in ihre Berechnung für die Alimente aufführen damit die Höhe der Unterhaltskosten berechtigt ist und wie kann ich das nachkontrollieren?
Zur Info dazu: ich war nie verheiratet, wir haben lediglich zusammen gewohnt.


Vielen Dank für Ihre Antwort.

Freundliche Grüsse

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Bei der Unterhaltsberechnung muss das unterhaltsrelevante Einkommen ermittelt werden.

Des Weiteren ist ein Selbstbehalt von 1.000 Euro zu beachten.

Dieser kann im Einzelfall aber auch höher anzusetzen sein.

Wenn die Lebenshaltungskosten in der Schweiz höher sind als in Deutschland und Sie dies an Ihrem Fall konkret nachweisen können, muss der Selbstbehalt angemessen heraufgesetzt werden.

Damit wird dann der höhere Lebensstandard in der Schweiz berücksichtigt.

Dadurch fällt dann auch der unterhaltsrelevante Betrag geringer aus.

Das Jobcenter macht sich erfahrungsgemäß nicht die Mühe, Ihre besondere Situation zu berücksichtigen.

Sie sollten sich daher einen Anwalt nehmen, der die konkrete Unterhaltsverpflichtung unter Berücksichtigung aller Aspekte prüft und sich dann mit dem Jobcenter auseinandersetzt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffan Schwerin, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 15.10.2013 | 16:43

Guten Tag Herr Schwerin

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Sie haben mir sehr viel weiter geholfen.

Ich verdiene konkret in der Schweiz 6700CHF inklusive 13. Monatslohn.
Davon sind aber Sozialabgaben, wie Betriebliche- und Nichtbetriebliche Versicherungen und andere Sozialabgaben noch zu berücksichtigt. Diese werden noch abgezogen.
Ausserdem habe ich eine Miete von 2020CHF, höhere Lebensunterhalstkosten (wie Essen, Trinken etc.), Krankenversicherungen (werden separat gezahlt 254CHF), Zahnarztversicherungen, die nicht versichert werden können in der Schweiz und nach Stunden bezahlt werden und 2 Kredite, wo ich monatliche eine Rate von 1095CHF und 265CHF zu leisten habe.

Bin ich da richtig, dass die Berechnung des Jobscenter nicht korrekt ist?

Ich werde auch Ihren Rat dankend annehmen und mich um einen Anwalt kümmern.

Vielen Dank nochmal.

Mit freundlichen Grüssen


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.10.2013 | 16:55

Sehr geehrter Fragesteller,

gern würde ich Ihre Nachfrage beantworten, kann aber mit den Wertangaben nichts konkret anfangen.

In der Tat ist es aber so, dass natürlich die Sozialabgaben zu berücksichtigen sind.

Ich nehme an, das Jobcenter versteht den Unterschied Brutto Netto nicht.

Auch die erhöhte Miete ist zu berücksichtigen und hebt den Selbstbehalt entsprechend an.

Die Berechnung des Jobcenters muss unbedingt korrigiert werden.

Mit freundlichen Grüßen


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