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Kindesunterhalt: Soll ich schon jetzt die Jugendamturkunde erstellen lassen?


28.12.2006 16:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Hallo,
ich lebe seit über einem Jahr von meiner Frau getrennt. Ich habe zwei Söhne, 15 und 16 Jahre alt. Diese wohnen gemeinsam mit meiner Frau im gemeinsamen Haus, welches uns 50/50 gehört. Den Abtrag zahl meine Frau. Ich bekomme/zahle keinen Ausgleich bzgl. des Hauses. Der Scheidungstermin ist im Januar 2007. Eingereicht habe ich die Scheidung im Juli 2006. Seit Januar 06 bin ich in Steuerklasse 1 gewechselt. Als Bemessungszeitraum für den Kindesunterhalt gilt somit August 05 bis Juli 06. In dieser Zeit hatte ich ein relativ hohes Einkommen, da ein Teil meines Lohnes Leistungsabhängig gezahlt wurde. Darüber hinaus war ich in 2005 für 4 Monate erkrankt und deshalb fiel die Steuerrückerstattung höher aus als sonst. Ab dem 01.01.07 wird nun meine Arbeitszeit als Solidarmaßnahme auf 32 Stunden gekürzt. Dies bedeutet für mich einen Einkommensverlust von 6,78%. Derzeit zahle ich gemäß der DT 632€ Kindesunterhalt. Die Anwältin meiner Frau hat mich aufgefordert, eine Jugendamturkunde ausstellen zu lassen. Ich zahle keinen Ehegattenunterhalt. Nun meine eigentlichen Fragen:
1. Kann ich eine Anpassung/Reduzierung des Unterhaltes wegen des nun geringeren Einkommens verlangen?
2. Soll ich schon jetzt die Jugendamturkunde erstellen lassen?
3. Welche Ausgaben genau kann ich von meinem Nettolohn noch abziehen?
4. Was ist mit der Steuererstattung für 2005, die aufgrund einer viermonatigen Krankheit von mir, höher als gewöhnlich ausgefallen ist? Noch gemeinsame Veranlagung, meine Frau hat 50% des Betrages bekommen.
5. Wie bekomme ich eine Berechnung, die alle relevanten Faktoren mit einbezieht.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben unter Berücksichtigung des Einsatzes summarisch wie folgt beantworten:

1. Maßgeblich ist das Einkommen des letzten Jahres. Treten später Änderungen ein, ist der Titel anzupassen, ggf. im Wege der Abänderungsklage. Evtl. besteht bei Ihnen sogar die Pflicht, eine Vollzeitstelle zu suchen.
2. Ja, sonst kommt die kostenpflichtige Klage
3. berufsbedingte Aufwendungen (i.d.R. 5%), ggf. Schulden, Kinderbetreuung, Vorsorgeaufwendungen, Unterhaltsleistungen
4. Die Steuererstattung ist unterhaltsrechtlich als Einkommen zu berücksichtigen.
5. Suchen Sie einen Kollegen vor Ort auf

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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