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Kindesunterhalt/ Neuermittlung Kindesunterhalt und Anwaltskostenfrage

| 28.02.2017 14:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe eine Frage zum Kindesunterhalt. Meine Tochter ist 17 Jahre und meine erste Frau und ich sind seit 8 Jahren geschieden und ich bin seit 2010 neu verheiratet. Ich zahle entsprechend der Düsseldorfer Tabelle Unterhalt, der auch seit 2014 durch einen Titel gesichert ist. Der Unterhaltsbetrag wurde in den letzten Jahren (seit 2014), durch meinen gestiegenen Nettolohn(Stufe 4., 115% ) und der jährlich angepassten Düsseldorfer Tabelle, von mir selbst immer entsprechend angehoben (aktuell 433€). Meine geschiedene Frau hat sich darum überhaupt nicht weiter gekümmert. Jetzt hat Sie ein Anwaltsbüro beauftragt, um diesen Unterhalt neu ermitteln zu lassen. Dieses Büro hat mir geschrieben und Nachweise verlangt wie (Gehaltnachweise 2016, Jahressteuerbescheid 2015, Kontennachweis, Nachweis Kredite) und ich werde diese auch entsprechend dem gesetzten Termin beibringen.
1. Frage: Wie lange kann das Anwaltsbüro zurück ermitteln - nur das verlangte Jahr 2016, geht auch 2015?
2. Frage: Wer trägt die Kosten für dieses Büro, immer der Auftraggeber (geschiedene Frau) oder kann die Anwaltskanzlei diese „Bearbeitungsgebühr" auch auf mich umlegen. Das Büro befindet sich in Pinneberg (Schleswig-Holstein).
Danke vorab und mit freundlichen Grüßen
Peter

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen möchte ich wie folgt benatworten:

Offenbar sind Sie zur Auskunft über Ihr Einkommen aufgefordert worden, damit die Unterhaltshöhe geprüft werden kann.

Erfolgt jetzt das Auskunftsbegehren, umfasst dieses in der Regel die Einkommen der letzten zwölf Monate, somit nahezu 2016. Für eine erweiterte Auskunft 2015 wäre nur dann Raum, wenn Sie selbständig wären, was nach Ihrer Darstellung nicht der Fall ist.

Eine andere Frage ist die rückwirkende Geltendmachung erhöhter Unterhaltsansprüche.

Auch dieses dürfte sich hier nur auf das Jahr 2016 beziehen.

Zwar ist der Unterhalt tituliert, aber es entspricht einhelliger Auffassung, dass die Verwirkung eintreten kann, wenn längere Zeit Ansprüche nicht geltend gemacht werden und Sie darauf vertrauen konnten, dass auch keine weiteren Ansprüche geltend gemacht werden. Das dürfte hier der Fall sein. Die Frau hat sich nie gekümmert, so dass Sie davon ausgehen konnten, dass Ihre Anpassung auch so in Ordnung ist.


Die Kosten für die Beauftragung trägt die Frau als Auftraggeberin. Diese Kosten können Ihnen nicht auferlegt werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 28.02.2017 | 15:06

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