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Kindesunterhalt Minderjähriger während der Ausbildung

24.08.2019 15:09 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag,
Mein Sohn ist 16 Jahre alt .
Er lebt bei mir und meinem neuen Mann, ich bin nicht erwerbstätig wir haben noch 3 weitere Kinder . Der Kindesvater zahlt monatlich 422 Euro Unterhalt an mich.
Mein Sohn möchte nun dieses Jahr noch eine Ausbildung beginnen und wird in dieser etwa 600-650 Euro brutto verdienen .
Frage 1. Wenn ich richtig informiert bin wird das Ausbildungsgehalt mit dem Unterhaltsanspruch verrechnet so dass mein Ex Mann dann wesentlich weniger Unterhalt zu bezahlen hat . Mein Sohn weigert sich etwas von seinem Ausbildungsgehalt Zuhause abzugeben . Ist das rechtlich so in Ordnung ? Uns entstünde dadurch immerhin ein nicht unerhebliches Loch in der Haushaltskasse.
Frage 2: wie verhielte es sich würde mein Sohn in eine eigene Wohnung ziehen ? Wie hoch wäre der Unterhaltsanspruch dann noch etwa ? Wie ich gelesen habe ist dieser dann etwas höher .

Danke vorab !
Mit freundlichen Grüßen
24.08.2019 | 15:50

Antwort

von


(544)
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31515 Wunstorf
Tel: 05031/951013
Web: http://www.anwaeltin-holzapfel.de
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Sehr geehrte Fragestellerin,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Bei Minderjährigen wird vom eigenen Einkommen zunächst ein Freibetrag von 90 € angezogen. Vom Rest wird die Hälfte auf den Bar-Unterhaltsanspruch angerechnet.

Ihr Sohn dürfte ca. 490 € netto verdienen, bei einem Bruttoeinkommen von 650 € geringfügig mehr. Also reduziert sich der Unterhalt um ca. 200 €.

Bei einer eigenen Wohnung liegt der Bedarf bei 735 €, ohne dass es auf das Einkommen der Eltern ankäme. Bei Volljährigen werden darauf das ganze Kindergeld und die gesamten eigenen Einkünfte (nach Abzug der 90 €, s. o.) angerechnet. Bei Minderjährigen wird bei einer eigenen Wohnung im Regelfall genauso gerechnet, weil kein Elternteil mehr betreut.

Soweit Sie mitteilen, dass Ihr Sohn sich "weigert", etwas abzugeben, ist dies rechtlich nicht nachvollziehbar. Er ist minderjährig; entweder Sie allein oder Sie und der Kindesvater gemeinsam entscheiden darüber, nicht Ihr Sohn. Maßgeblich ist, wer hier die elterliche Sorge hat.

Eigenes Einkommen ist kein Taschengeld, sondern muss zur Deckung des Unterhaltsbedarfs eingesetzt werden. Sie sollten Ihre Rechtsposition durchsetzen; Sie sind im Recht.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


ANTWORT VON

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