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Kindesunterhalt, Jugendamt verlangt mehr als die Düsseldorfer Tabelle vorschlägt

04.10.2018 10:11 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe einen 10 Jährigen Sohn aus einer Unehelichen Beziehung. Ich habe den Kindesunterhalt immer pünktlich und nach der Düsseldorfer Tabelle bezahlt. Nun will meine Ex den Kindesunterhalt titulieren lassen und hat das Jugendamt eingeschaltet. Sie vermutet das ich zu wenig bezahle. Das Jugendamt hat mein bereinigtes Einkommen auf ca. 1770 Euro Netto berechnet (Nachweise habe ich alle eingereicht). Ich bezahle 100% (302 Euro) monatlich.
Jetzt will das Jugendamt das ich 105% also 322Euro monatlich bezahle und das titulieren lasse. Muss ich das so hinnehmen? Die Begründung vom JA: Als Erstkind (einziges Kind) ist mir der Mehrbetrag zuzumuten.

Über eine Antwort bin ich Ihnen sehr dankbar.
04.10.2018 | 10:40

Antwort

von


(378)
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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Das Jugendamt hat leider recht: Zunächst einmal besteht grundsätzlich einen Anspruch auf einen vollstreckbaren Titel. Darüber hinaus regelt die Düsseldorfer Tabelle, dass die Tabellensätze, die sich nach dem Einkommen ergeben, dann gelten, wenn der Verpflichtete zwei Unterhaltsberechtigte zu versorgen hat. Wenn es nur einen Unterhaltsberechtigten ergibt, wird diesem Umstand durch eine Höhergruppierung in der Düsseldorfer Tabelle Rechnung getragen.

Die Grenze ist stets der Selbstbehalt von 1080 €, der nach Ihrer Schilderung bei Ihnen aber nicht tangiert ist.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-



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