Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.523
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kindesunterhalt: Einkommen der neuen Ehefrau relevant?


| 17.09.2013 07:41 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: es ging um Kindesunterhalt und die Frage, inwieweit das Einkommen der Ehefrau herangezogen werden kann.


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe eine Frage dazu, ob das Einkommen meiner jetzigen Ehefrau zur Berechnung des von mir zu zahlenden Kindesunterhalts bzw. Selbstbehalts herangezogen werden kann.
Ich habe einen 17-jährigen Sohn aus erster Ehe, der mit seiner Mutter im außereuropäischen Ausland lebt. Seit sechs Jahren hat die Kindesmutter keinen Anspruch auf Kindesunterhalt gestellt. Jetzt wird Kindesunterhalt anwaltlich geltend gemacht (beginnend ab diesem Monat).
Ich bin seit 2007 in zweiter Ehe verheiratet (keine Kinder), wir sind steuerlich gemeinsam veranlagt, ich hatte als Selbständiger lt. Steuerbescheid 2012 Einkünfte in Höhe von 10.000, meine Ehefrau von 28.000 Euro, unser zu versteuerndes Einkommen lag zusammen bei 21.600 Euro. In den Jahren 2011 und 2010 lagen die Zahlen darunter.
Ich gehe davon aus, dass mein für den Kindesunterhalt zu berechnendes Netto-Einkommen unter dem Selbstbehalt von 950(?) Euro liegt.
Meine Frage: Kann das Einkommen meiner Ehefrau direkt zum Kindesunterhalt meines Sohnes herangezogen werden – oder indirekt, etwa, indem das jetzige Familieneinkommen meinen Selbstbehalt senkt oder Unterhaltsansprüche an meine Ehefrau in die Berechnung einbezogen werden?
Sollte ich mich in dieser Sache - in Düsseldorf - anwaltlich vertreten lassen wollen/müssen, wie würden bei diesen Voraussetzungen meine Chancen aussehen, Prozesskostenhilfe zu erhalten?
Für Ihre Antwort danke ich im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
17.09.2013 | 09:53

Antwort

von


245 Bewertungen
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: www.zimmlinghaus.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, wie ich wie folgt beantworten möchte:

Das Einkommen Ihrer Ehefrau wird nicht zur Berechnung des Kindesunterhalts, den Sie gegebenenfalls an Ihren Sohn zu zahlen haben, herangezogen.

Aufgrund der von Ihnen angegebenen Angaben zum Einkommen könnte hier in der Tat ein sogenannter Mangelfall vorliegen, wenn das Einkommen unter der Selbstbehaltsgrenze verbleibt.

Das Einkommen Ihrer Ehefrau wird nicht herangezogen, weder direkt noch indirekt.

Allerdings könnte die Gegenseite versuchen, je nach den Umständen des Einzelfalls von Ihnen zu verlangen, gegebenenfalls eine besser bezahlte Arbeit aufzunehmen, so dass Sie den Kindesunterhalt regulär leisten können. Dies stellt hier nach erster Einschätzung die größere Gefahr dar.

Mit der Einbeziehung des Einkommens Ihrer Ehefrau müssen Sie dagegen nicht rechnen.

Ich hoffe, Ihre Frage in Ihrem Sinne beantwortet zu haben und wünsche Ihnen alles Gute in dieser Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 17.09.2013 | 11:57

Heißt das, dass ich in den Steuerbescheiden, die ich dem gegenerischen Anwalt als Belege meines Einkommens vorlegen muss, die meine Ehefrau betreffenden Zahlen schwärzen kann?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.09.2013 | 12:52

sehr geehrter Ratsuchende,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Ja. Dies ist möglich.

Das Einkommen Ihrer Ehefrau ist zur Berechnung des Kindesunterhalts unerheblich.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 17.09.2013 | 13:08


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Die Antwort war kurz und knapp, dabei klar.
Er hat die Frage zum von frag-einen-anwalt empfohlenen Preis beantwortet, nachdem zwei oder drei Anwälten der Preis zu niedrig schien.
Auch die Antwort auf die Nachfrage kam schnell und klar."
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Thomas Zimmlinghaus »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 17.09.2013
4,8/5.0

Die Antwort war kurz und knapp, dabei klar.
Er hat die Frage zum von frag-einen-anwalt empfohlenen Preis beantwortet, nachdem zwei oder drei Anwälten der Preis zu niedrig schien.
Auch die Antwort auf die Nachfrage kam schnell und klar.


ANTWORT VON

245 Bewertungen

Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: www.zimmlinghaus.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Kaufrecht, Familienrecht, Mietrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Internet und Computerrecht, Urheberrecht