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Kindesunterhalt Dienstwagen UH-Pflichtiger


| 27.11.2006 21:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Der unterhaltspflichtige Vater ist Autoverkäufer und nutzt einen Dienstwagen auch privat. Aus der Lohnabrechnung ist ersichtlich, dass in der Brutto-Abrechnung Beträge für die PKW-Nutzung an- und gleichzeitig wieder abgerechnet werden (vermutlich wegen der Versteuerung). Vom Netto-Gehalt des Unterhaltspflichtigen werden eine Dienstwagen-Pauschale, sowie private Benzinkosten abgezogen. Wie ist dies in der Unterhaltsberechnung für das Kind zu berücksichtigen? Müssen ihm irgendwelche Beträge noch abgezogen bzw. hinzugerechnet werden?

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Sehr geehrte Ratsuchende,


für den privaten Teil der Nutzung des Dienstwagens muss sich der Unterhaltsverpflichtete steuerrechtlich einen geldwerten Vorteil anrechnen lassen, der sein Brutto-Einkommen auch unterhaltsrechtlich zunächst erhöht – dies wird sich der Höhe nach gesichert erst aus dem entsprechenden Steuerbescheid entnehmen lassen.

Auf der anderen Seite sind die Fahrtkosten für die Beförderung zur Arbeitsstelle und zurück in Abzug vom Netto-Einkommen zu bringen, weil dies wiederum berufsbedingte Aufwendungen sind, die das unterhaltsrechtlich relevante Einkommen gleichsam verringern.

So erklärt es sich, dass auch in der Abrechnung des Arbeitgebers, soweit diese ordnungsgemäß erfolgt ist, An- und Abrechnungen vorgenommen wurden. Hieran ist grundsätzlich nichts auszusetzen.

Allerdings halte ich den Abzug der privaten Benzinkosten vom Netto-Einkommen nicht für rechtens, da in der Regel eben nur beruflich veranlasste Fahrtkosten die Leistungsfähigkeit des Unterhaltsverpflichteten verringern können, anders als die Dienstwagenpauschale, soweit diese richtig berechnet wurde.


Ich hoffe, mit meiner Antwort die wesentlichen Aspekte Ihrer Fragestellung abgedeckt zu haben.

Andernfalls wenden Sie sich bitte über die Nachfragefunktion erneut an mich.

Mit freundlichen Grüßen


Wolfram Geyer
Rechtsanwalt


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