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Kindesunterhalt / Betreuungsunterhalt für Mutter / One-Night-Stand mit Folgen!


| 02.12.2011 19:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Au Backe! Mit einer Klassenkameradin, hatte ich Geschlechtsverkehr. Sie hatte vier Wochen vor mir mit Person 1 und zwei Wochen nach mir mit Person 2 auch noch Geschlechtsverkehr. Könnte also auch sein das die Person 2 der Vater sein könnte. Person 1 scheidet wahrscheinlich aus. Also 50/50.

Ich bin 21 Jahre alt und Sie ist 18 Jahre alt. Wir beide haben eine außerbetriebliche Ausbildung, die von der Bundesagentur für Arbeit finanziert wird (Verkäufer: 1. Lehrjahr 316€ Netto, 2. Lehrjahr 331,80€ Netto) am 06.09.2011 begonnen und endet voraussichtlich Juni/Juli 2013. Das Kind kommt ein Jahr vorher, also gegen Ende Juni 2012 auf die Welt.

Ich mache die Ausbildung weiter, sie hat mit dem Arbeitsamt ausgemacht, das sie im Mai, wegen dem Mutterschutz aufhört.

Ich weiß, das Sie Unterhaltsvorschuss beantragen kann (133/Monat), da ich ja gar nicht in der Lage bin, den Unterhalt zu bezahlen.

Ich weiß auch, das man sog. "Betreuungsunterhalt" für die Mutter (bis 3 Jahre nach der Geburt zahlen muss/sollte).

Meine Fragen:
1. Kann der Vater von Ihr meine Eltern auf Unterhalt verklagen, wenn sie, da ich leistungsunfähig bin, vom Jugendamt, Unterhaltsvorschuss bekommt? Meine Mutter ist krank (Burn-Out, 400€ Krankengeld, vorher TZ-Beschäftigt) mein Vater verdient ca. 1700€ Netto, hat aber rund 100.000 Euro Schulden und massive Ausgaben/Ratenzahlungen)Ich weiß, das der Vater von ihr eine Firma hat und ganz gut verdient. (gute Autos etc.)

2. Muss ich wenn ich die Ausbildung fertig mache und danach nicht mehr als so 1000€ - 1200€ (das ich grad so den ganzen oder ein Teil von dem Kindesunterhalt bezahlen kann, den Betreuungsunterhalt zurückzahlen, oder muss ich nur den Kindesunterhalt zurückzahlen?

3. Muss man den Kindesunterhalt und Unterhaltsvorschuss immer, egal ob
leistungsfähig oder nicht zurückzahlen?

Kurze, aber deutliche Antworten reichen mir!
Schönes Wochenende, und Danke!


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Sehr geehrter Ratsuchender,


anbei die gewünschten Antworten in Kurzform:

1.)

Nein.

2.)

Nein. Sofern Sie unverschuldet leistungsunfähig sind (derzeitige Ausbildung), müssen Sie nicht zahlen; auch keine Rückstände.

3.)

Nein; siehe 2.).


Kostenloser Rat:

Wenn mehrere Väter in Betracht kommen, sollten Sie auf einen Vaterschaftstest bestehen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

Nachfrage vom Fragesteller 02.12.2011 | 20:34

Wenn man z.B. nach der Ausbildung Teilzeit arbeitet, oder arbeitslos ist, aber genug Bewerbungsabsagen vorlegen kann (das man eben keinen Job bekommt) - ist man ja unverschuldet leistungsunfähig - und der Kindesunterhalt oder Unterhaltsvorschuss muss daher -nicht!- zurückgezahlt werden. Richtig?

(Reicht nur ja oder nein)

Danke für Ihre Mühe,
werde bei rechtlichen Problemen gern auf Sie zurückgreifen.

Alles Gute!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.12.2011 | 21:56

Sehr geehrter Ratsuchender,


nein, denn Sie unterliegen dann der gesteigerten Unterhaltspflicht, müssen dann nahezu JEDE Arbeit annehmen. Dann wird man nicht mehr von "unverschuldet" sprechen können.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php


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Bewertung des Fragestellers 02.12.2011 | 20:29


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