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Kindesunterhalt - Anwalt wird nicht tätig

| 12.05.2013 20:41 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


nach 2 1/2 Jahren klagen vor Gericht mit Stufenklage kam vor gut 2 Monaten endlich
alle Unterlagen des Vaters. Er weigerte sich beharrlich das Einkommen offen zu legen.
Sehr gut verdienender Manager!

auch ich habe alle benötigten Unerlagen vorgelegt. diese hat mein Anwalt seit ca 6 Wochen.er wollte die genaue Unterhaltsberechnung vornehmen , mir sie mitteilen und
das Errechnete zu Gericht schicken.

Auf Nachfragen im Anwaltsbüro am Freitag ,wann ich denn nun endlich mit der Berechnung rechnen
könnte , erhielt ich die Anwort" Sie sind nicht die einzigste Mandantin die ich habe "

Das macht mich doch sehr sauer, ich zahle ihn dafür und nicht gerade wenig. ohne
die schon enstandenen Gerichtskosten.
Ist das wirklich noch im Zeitrahmen einer Berechnung? Kann ich mit irgendwas Druck machen?

Sehr geehrte Fragestellerin,


unter Berücksichtigung des von Ihnen dargestellten Sachverhalts und Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Wenn Ihrem Anwalt sowohl Ihre als auch die gegnerischen Unterlagen seit sechs Wochen vorliegen, genügt diese Zeit im Regelfall, um eine Unterhaltsberechnung zu fertigen. Etwas anderes mag gelten, falls Ihr Anwalt gerade in diesen Wochen seinen Jahresurlaub hatte oder krank war.

Im Hinblick auf die unangemessene Antwort, die Sie telefonisch erhalten haben, sollten Sie Ihren Anwalt schriftlich (am besten per Einwurf-Einschreiben) kontaktieren und entweder um eine verbindliche Antwort bitten, bis wann die Unterhaltsberechnung fertig ist oder ihm eine Frist zur Fertigung des entsprechenden Schriftsatzes setzen. Das einzige Druckmittel, das Sie haben, ist die Ankündigung, ihm andernfalls das Mandat zu entziehen.

Insoweit sollten Sie allerdings im Vorfeld entscheiden, ob Sie ggf. auch tatsächlich bereit sind, den Anwalt zu wechseln, da durch einen Anwaltswechsel Mehrkosten entstehen.

Grundsätzlich besteht bei Unzufriedenheit mit der Leistung des Anwalts zwar auch die Möglichkeit, die Anwaltskammer einzuschalten. Dies halte ich in Ihrem Fall aber nicht für Erfolg versprechend: Eine überdurchschnittliche Bearbeitungsdauer, die Ihr Anwalt dann sicher auch irgendwie rechtfertigen wird, stellt nicht zwangsläufig ein Fehlverhalten dar. Da bei einem anhängigen Verfahren der Unterhalt nachzuzahlen sein dürfte, wird Ihnen im Ergebnis wohl auch kein materieller Schaden entstehen. Schließlich dürfte das Vertrauensverhältnis unter einem Kammerverfahren auch leiden, was jedenfalls, wenn Sie den Anwalt nicht wechseln wollen, zu berücksichtigen ist.

Die Ankündigung, bei weiteren Verzögerungen das Mandat zu kündigen, dürfte damit das einzige, aber auch das wirksamste Druckmittel sein.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Fachanwältin für Familienrecht Anja Holzapfel, Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 12.05.2013 | 21:22

danke für Ihre kompetente Antwort.
Welchen Zeitraum dürfte ich ihm jetzt benennen , wenn ich ihm eine
Frist setzen würde wegen dem Schriftsatz?
was halten Sie für angebracht?
er war weder in Urlaub noch krank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.05.2013 | 21:26

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Eine Frist von noch einmal zwei Wochen (nennen Sie ein Datum, z. B. "bis zum 28.5.13") dürfte ausreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel

Bewertung des Fragestellers 12.05.2013 | 21:26

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