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Kindesunterhalt 17.12.18

| 17.12.2018 12:51 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Hallo,
ich habe mit meiner Exfreundin einen 15-jährigen Sohn. Für diesen zahle ich den Unterhalt laut Düsseldofertabelle. Jetzt wurde ich wieder nach meinen Einkünften gefragt. Momentan habe ich 3100 Brutto + Frimenewagen (geltwerter Vorteil 620 Euro). Ich selbst habe kein eigenes Fahrzeug.

Ich wohne mit meiner Ehefrau und unseren gemeinsamen Sohn, 4 Jahre, in deren Haus. Wir haben einen Ehevertrag wo wir eine Zugewinnungsgemeinschaft ausgeschlossen haben. Auch haben wir eine Gütertrennung vereinbart.

Ich zahle ja in diesem Sinne keine direkte Miete, aber meine Frau hat für die Sanierung einen Kredit aufgenommen der auch auf sie läuft. Ich zahle ihr Bar 200 euro (das entspricht die Hälfe vom Kredit) + Nebenkosten. Komme so auf insgesamt ca 400 Euro im Monat.

Meine Frage.
Wie wird mir das Firmenauto als geldwerter Vorteil angerechnet. Ich selbst würde mir so ein Auto selbst nicht anschaffen können. Ich benötige dieses ja auch um in die Arbeit zu kommen. Wird das dann nur Anteilig berechnet?

Habe ich auch einen Wohnvorteil, dadurch das ich bei meiner Ehefrau wohne? Ich selbst besitzte ja kein Eigenheim. Kann mir das trotzdem angerechnet werden? Wenn ja wie hoch? Wir sind jetzt doch auch zu Dritt und daher ist ja unser eigentlicher Mietaufwand auch höher wenn meine Frau kein Eigenheim hätte.

Vielen Dank schon mal.

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Üblicherweise wird beim Firmen-PKW, der auch privat genutzt werden darf, die steuerliche Betrachtung auch für den Unterhalt verwendet. Sie können allenfalls vortragen, dass Sie selber ein günstigeres Fahrzeug angeschafft hätten. Dann wird der Vorteil möglicherweise etwas geringer geschätzt. Das ist eine Wertungsfrage.

Der Wohnvorteil ist anzurechnen, weil es sich nicht um die freiwillige Leistung Dritter, sondern um einen Teil des ehelichen Unterhalts handelt.

Üblich ist es, hier den objektiven Wohnwert (erzielbare Kaltmiete) abzüglich Zinsaufwendungen (nicht die Tilgung!) anzusetzen. Von diesem Wohnwert steht Ihnen im Zweifel die Hälfte zu. Dieser Betrag ist dem EInkommen hinzuzurechnen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

Nachfrage vom Fragesteller 17.12.2018 | 16:54

Sehr geehrte Frau Holzapfel,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Könnten Sie mir die Rechnung aufzeigen wie das berechnet wird.

[(Gehalt + geldwerter Vorteil (Firmenwagen) + Wohnvorteil + Steuerrückerstattung)/12]
=(bereinigtes Netto /100)*95 - Selbstbehalt.
Ist dann der Betrag nachdem Selbstbehalt der Betrag der für den Unterhalt relevant wird.

Stimmt meinen Rechnung überhaupt?

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.12.2018 | 16:59

Sehr geehrter Fragesteller,


eine komplette Unterhaltsberechnung ist nicht Gegenstand Ihrer Ausgangsfrage, die Sie übrigens zum Mindesteinsatz eingestellt haben, so dass eine komplexe Antwort nach den Richtlinien dieser Plattform nicht erwartet werden kann.

Der Selbstbehalt wird nicht vom Einkommen abgezogen, bevor der Unterhalt berechnet wird. Er ist nur eine Kontrollsumme, die Ihnen mindestens verbleiben muss.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel

Bewertung des Fragestellers 17.12.2018 | 17:10

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"Vielen Dank, Sie haben mir sehr geholfen.
Auch meine Nachfrage wurde eigentlich beantwortet.

"
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 17.12.2018 5/5,0
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