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Kindesmutter wirkt negativ auf meine Kinder ein

| 22.07.2015 18:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Namensänderung

Seit der Trennung von meiner Ex-Frau im Jahre 2008 beeinflusst diese meine beiden Söhne 15/17 negativ. Dies hat nunmehr dazu geführt das mein ältester Sohn seit 1,5 Jahren keinen Kontakt mehr mit mir wünscht und nun sogar meinen Namen ablegen will. Er will nunmehr den Namen der KM annehmen. Die KM hat meinem Sohn Unwahrheiten erzählt. Z.B. behauptet die KM ich hätte sie während der Ehe geschlagen und bis Schuld an ihren Geldproblemen. Das Jugendamt hat sich nunmehr eingeschaltet und es läuft alles auf eine Namensänderung gegen meinen Willen heraus. Erschwerend kommt hinzu, das mein Sohn Autist ist und sich in psychologischer Behandlung befindet. Es gab seit 2008 bereits 6 Verfahren in verschiedenen familienrechtlichen Angelegenheiten. Überwiegend wegen des Verstosses oder der Behinderung des Umgangsrechtes mit den Kindern durch die KM. Meine Ex-Frau stand von 2008-2010 unter amtlicher Betreuung wegen einer psychischen Erkrankung.

Meine Frage ist. Welche Möglichkeiten gibt es, die Falschaussagen der KM dauerhaft zu unterbinden und eine Richtigstellung der KM gegenüber den Kindern zu erwirken?
Welche Möglichkeiten habe ich der Namensänderung zu widersprechen. Kann mein Sohn ab seinem 18. Lebensjahr eine Namensänderung ohne meinen Willen durchführen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Prinzipiell muss ein Kind ab dem 5. Lebensjahr der Änderung des Namens zustimmen. Sie werden hierzu aber auch gehört und müssen dem zustimmen.

Stimmen Sie dieser Umbenennung nicht zu, kann das Familiengericht aber Ihre Zustimmung ersetzen.
Sie werden aber hierzu im Gerichtsverfahren gehört!

§ 1618
Einbenennung

Der Elternteil, dem die elterliche Sorge für ein unverheiratetes Kind allein oder gemeinsam mit dem anderen Elternteil zusteht, und sein Ehegatte, der nicht Elternteil des Kindes ist, können dem Kind, das sie in ihren gemeinsamen Haushalt aufgenommen haben, durch Erklärung gegenüber dem Standesamt ihren Ehenamen erteilen. Sie können diesen Namen auch dem von dem Kind zur Zeit der Erklärung geführten Namen voranstellen oder anfügen; ein bereits zuvor nach Halbsatz 1 vorangestellter oder angefügter Ehename entfällt. Die Erteilung, Voranstellung oder Anfügung des Namens bedarf der Einwilligung des anderen Elternteils, wenn ihm die elterliche Sorge gemeinsam mit dem den Namen erteilenden Elternteil zusteht oder das Kind seinen Namen führt, und, wenn das Kind das fünfte Lebensjahr vollendet hat, auch der Einwilligung des Kindes. Das Familiengericht kann die Einwilligung des anderen Elternteils ersetzen, wenn die Erteilung, Voranstellung oder Anfügung des Namens zum Wohl des Kindes erforderlich ist. Die Erklärungen müssen öffentlich beglaubigt werden. § 1617c gilt entsprechend.

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Ab dem 18. Lebensjahr wird die Umbenennung ohnehin schwierig, da eine gewisse Festigkeit eingetreten ist und ein wichtiger Grund vorliegen muss. Hier hat es schon mehrere Urteile gegeben, dies wird sodann stets im Einzelfall geprüft. Die Wahrscheinlichkeit bei minderjährigen Kindern auf Änderung ist jedoch höher.

Sie können die Kindesmutter schriftlich auffordern, die Behauptungen zu unterlassen und ggf. per Gericht zur Unterlassung auffordern. Zudem sollten Sie unbedingt das Jugendamt informieren und denen den Sachverhalt schildern.

Behindert die Kindesmutter den Umgang, so kann - wenn Sie eine gerichtliche Regelung haben - ein Ordnungsgeld festgesetzt werden. Anderenfalls sollten Sie das Umgangsrecht gerichtlich durchsetzen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 23.07.2015 | 09:17

Sehr geehrte Frau Anwältin,
ist es möglich Sie für diesen Fall zu mandatieren? Die Verhandlung würden dann in 15344 Strausberg stattfinden. mit freundlichen Grüßen,

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.07.2015 | 23:54

sehr gerne, das wäre für uns kein Problem.

Schreiben Sie uns gerne eine Email mit Ihren Kontaktdaten (Email, Telefonnummer), dann kann ich kurzfristig mit Ihnen Kontakt aufnehmen.

Unsere Emailadresse: info (at) drseiter.de

Viele Grüße
Dr. C. Seiter

Bewertung des Fragestellers 23.07.2015 | 10:34

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FRAGESTELLER 23.07.2015 5/5,0
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