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Kindes- und Ehegattenunterhalt unabhängig von meinem Nettoeinkommen vereinbaren?


17.05.2005 12:09 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich möchte im Rahmen einer Scheidung eine Vereinbarung zur gütlichen Einigung mit meiner Frau treffen (8 Jahre verheiratet, ein 7 Jahre altes Kind).

Darf ich dabei ...

a) ... den Kindes- und Ehegattenunterhalt unabhängig von meinem Nettoeinkommen vereinbaren?

b) Falls nein: Würden Sie eine Unterhaltsberechnung durchführen, und was würde diese kosten?

c) ... bei einer Eigentumswohnung die Mehrbelastung durch Zins und Tilgung sowie andere Kosten, die über dem Wohnwert liegen, von meinem Einkommen für die Unterhaltsberechnung abziehen?

d) ... in Bayern (München) ein Anreizsiebtel oder nur ein Anreizzehntel von meinem Einkommen und dem von meiner Frau abziehen, wenn beide vor und nach der Scheidung ein Einkommen haben?

e) Muß ich beim Selbständigen-Einkommen meiner Frau die Renten- und Krankenkassenbeiträge von ihrem Nettoeinkommen abziehen für die Berechnung meiner Unterhaltsverpflichtungen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

eine Vereinbarung ist möglich, sofern sie nicht in den Bereich der Sittenwidrikeit fällt. Das ist spätestens dann der Fall, wenn stattliche Hilfe in Anspruch genommen werden muss. Eine solche Vereinbarung kann entweder im Scheidungsverfahren selbst aufgenommen, aber auch vorab von einem Notar erstellt werden.

Zu einer Unterhaltsberechung würde ich aber trotzdem raten, da nur dann überhaupt feststeht, welchen Betrag Sie überhaupt zu zahlen hätten und mE auch nur dann eine Vereinbarung sinnvoll ist. Die Kosten hierfür können vorab nicht pauschal benannt werden; ich werde Sie deshalb noch einmal anmailen.

Die Zins-, Tilgungs- und andere Kosten können NACH Scheidung nicht abgezogen werden, da sie dann der Vermögensbildung zugerechnet werden.

In Bayern gilt nur das Anreizzehntel, wenn die Einkommen auch während der Ehe prägend gewesen sind, wovon ich nach Ihrer Fragestellung ausgehe.

Die Renten- und Versicherungsbeiträge müssen in Abzug gebracht werden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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