Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kindes-Unterhalt nach Sorgerechtsänderung


14.10.2005 18:55 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich habe am 01.09.2005 schon eine ähnliche Frage gestellt, aber da sich die Ereignisse überschlagen, muss ich sie nochmals konkretisieren bzw ergänzen. Meine Tochter (17) , für das ich das Sorgerecht hatte, ist im August zum anderen Elternteil gezogen und dort geblieben. Zu diesem Zeitpunkt waren ca. 500 € K-Unterhalt offen. Klage lief und läuft. Nun, gestern, ist das Sorgerecht auf den anderen Elternteil übertragen worden. Anderer Elternteil will jetzt von mir , ein Tag danach, K-Unterhalt , Auskunftsklage usw(logisch). "Darf" ich jetzt überhaupt für den alten K-Unterhalt weiterklagen oder macht das für mich jetzt der Staat, es sind ja jetzt Wohnung des Kindes und Sorgerecht für das Kind weggefallen? Oder bleibt der alte Status für die Vergangenheit erhalten?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bis zum Auszug der Tochter hatten Sie Anspruch auf Unterhalt gegen den Kindesvater, soweit sich ein solcher Anspruch aus der damaligen Unterhaltsberechnung ergibt. Das Ihre Tochter nun zum Vater gezogen ist, ändert daran nichts. Sie können die Ansprüche auf rückständigen Unterhalt daher weiter, auch gerichtlich, verfolgen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

www.net-rechtsanwalt.de
www.net-scheidung.de
www.online-einspruch.de

Nachfrage vom Fragesteller 14.10.2005 | 19:19

In diesem Zusammenhang wurde 2002 ein Vergleich geschlossen, der einen Fest-Betrag für das Kind, egal wo es wohnt, bis zum 18. Geb. enthielt. Da der Unterhalt in der Vergangenheit vom ExPartner unregelmäßig gezahlt wurde und dieses Jahr eine neue Berufstätigkeit des ExP festgestellt wurde, wurde einer Auskunftsklage nach 3 Jahren stattgegeben, sowie der Klage auf ausstehenden Unterhalt. Nun, in der neuen Situation, droht ja der Expartner mit der Retourkutsche: ebenfalls Auskunftsklage. Nur, ist er dazu berechtigt? Ich bin ja jetzt erst unterhaltspflichtig, kann ich mich nicht auf dem Vergleich aus dem Jahr 2002 berufen und entsprechend zahlen? Für mich läuft doch das ganze erst an, oder? Oder gilt auch hier: 3 Jahre vorbei, neuen Status feststellen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.10.2005 | 13:29

Den Auskunftsanspruch hat der Kindesvater in jedem Fall, denn die Verhältnisse haben sich grundlegend geändert. Auf den Vergleich sollten Sie sich berufen. Das dies allerdings zum Erfolg führt, halte ich für unwahrscheinlich. Zum einen haben sich die Regelsätze seit 2002 erheblich verändert und zum Anderen hat sich auch die Situation bzgl. des Wohnsitzes des unterhaltsberechtigten Kindes geändert, sodass die dem Vergleich zu Grunde liegenden Tatsachen eine erhebliche Veränderung erfahren haben.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER