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Kinderunterhalt und Kindergeld

18.07.2011 13:26 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Guten Tag,

ich bin nun seit fast 11 Jaren geschieden und habe aus dieser Ehe eine 12-jährige Tochter die bei der Mutter lebt. Damals wurde von den Anwälten ein Kinderunterhalt nach damaliger Tabelle in Höhe von 257 EUR / Monat festgelegt und dieser auch vor Gericht bestätigt. Nun aber fordert meine Exfrau 428 Euro lt. Tabelle 2011 (ich verdiene im Schnitt 1450 EUR netto). Der "alte" Titel von damals sieht aber keine Prozentuale Berechnung vor. Und wie verhält es sich mit dem Kindergeld, welches meine Exfrau in voller Höhe bezieht? Kann ich dieses zur Hälfte abziehen auch wenn ich WEDER Sorgerecht noch Umgang mehr habe?

Danke für Antworten!

MfG A. Schwieder

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Der Unterhaltstitel, der seinerzeit erstellt wurde, kann durch die Kindesmutter abgeändert werden, wenn sich die wirtschaftlichen Verhältnisse oder aber die Altersstufe des Kindes, als auch die Höhe der zu zahlenden Unterhaltsbeträge durch Änderung der Düsseldorfer Tabelle verändert hat.

Dies ist vorliegend der Fall.

Der Mindestunterhalt der 3. Altersstufe für ein Kind ab 12 Jahren beträgt 426 €. Hiervon wird das hälftige Kindergeld in Abzug gebracht, so dass Sie monatlich einen Unterhaltsbetrag in Höhe von 334 € bezahlen müssen.

Nachfrage vom Fragesteller 18.07.2011 | 13:45

Danke für Ihre Antwort,

ist dies auch der Fall, wenn ich das Sorgerecht verloren habe? Meine Exfrau stellt hierzu die Behauptung auf, dass eine Anrechnung des Kindergeldes bei uns nicht zutrifft (lt. RA meiner Exfrau), da sie eben das alleinige Sorgerecht habe und ich meine Tochter noch nie bei mir hatte und sie die ganze Zeit für alles allein aufkommen musste (obwohl ich stets Unterhalt für meine Tochter bezahlt habe).

Mfg
A.Schwieder

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.07.2011 | 13:55

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Die Behauptung der Frau ist unzutreffend.

Das Kindergeld wird auch hier angerechnet.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin
Rechtsanwalt

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