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Kindergeld verweigert trotz Entsendung ins Ausland

| 10.05.2016 09:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


10:27

Guten Tag,
Mein Mann ist seit einem halben Jahr nach Israel entsendet (als Informatiker). Er ist weiterhin in Deutschland uneingeschränkt steuerpflichtig und er steht weiterhin in einem Versicherungspflichtverhältnis zur Agentur für Arbeit.
Unser Kindergeldansprucht für unsere drei leiblichen Kinder (wir leben alle zusammen in Israel) wurde abgeleht, wir haben Widerspruch eingelegt und bekamen jetzt ein Schreiben, dass wir erneut Angaben zum Wohnsitz machen sollen (bisher war nur die Adresse angegeben; nun sollen wir Mietvertrag & Energienachweis vorlegen, Mietzahlungen nachweisen) sowie die ungeschränkte Steuerpflicht nachweisen sollen.
Entsendungsvertrag und Schreiben vom Arbeitgeber liegen der Familienkasse bereits vor.
Wir kennen Familien in gleicher Situation, die Kindergeld aus Deutschland bekommen.
Nun die Frage: Reicht der Nachweis über die uneingeschränkte Steuerfplicht nicht, um Kindergeldanspruch zu bekommen? (wir dachten, wir haben es bereits eingereicht, aber legen es gerne erneut vor...) Kann es sein, dass auf dem Entsendungsvertrag irgendeine Formulierung "falsch" ist, die wir lediglich ändern müssten?
Wohnsitz haben wir bei meinen Eltern angemeldet (und vor unserer Ausreise auch 6 Wochen dort gewohnt; wir können jederzeit dort hingehen). d.h. wir haben weder Mietvertrag noch Mietzahlungen etc. Welche Angaben sollen wir da an die Familienkasse machen? (macht es Sinn einen "Mietvertrag" über Null Euro aufzusetzen?)
Herzlichen Dank und mit freundlichen Grüßen,

10.05.2016 | 10:06

Antwort

von


(2403)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
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Sehr geehrte Ratsuchende,

nach Ihrer Schilderung steht zu vermuten, dass nicht alle Unterlagen beim Amt vorliegen.

Daher sollte die Bestätigung des Arbeitgebers und der Nachweis über die unbeschränfte Steuerpflicht vorsorglich nochmals eingereicht werden.

Auch sollten Sie die Vordrucke

"Antrag auf Kindergeld (KG 1)",
"Anlage Kind" und
"Anlage Ausland (KG 51)"

nochmals vorsorglich mit einreichen.

Dann muss dem Antrag eigentlich stattgegeben werden.

Einen Mietvertrag müssen Sie nicht vorlegen, sollten auch keinen Goodwill Vertrag fertigen. Da Sie aber mitteilen, dass Sie dort gemeldet sind, sollten Sie diese Bestätigung vorlegen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg


Rückfrage vom Fragesteller 10.05.2016 | 10:19

Vielen Dank! Das hilft uns sehr weiter.
Heißt das, ich soll der Familienkasse nicht mitteilen, dass unser Wohnsitz bei Verwandtschaft ist, sondern nur schreiben, dass es laut unserer Auskünfte nicht nötig ist, Mietvertrag und Energiekosten einzureichen? bzw. sollen wir schreiben, dass wir diese nicht haben?
Herzlichen Dank.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10.05.2016 | 10:27

Sehr geehrte Ratsuchende,

da Sie den Wohnsitz in Deutschland haben, reicht diese Mitteilung.

Ein Mietvertrag ist als solcher nicht erforderlich. Insofern können Sie dieses auch so mitteilen. Wichtig ist, dass Sie hier einen Wohnsitz haben.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 10.05.2016 | 10:39

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ANTWORT VON

(2403)

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