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Kindergeld für behinderten Erwachsenen nach Sterbefall zu Unrecht bezogen?

| 18.07.2014 15:15 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Meine Mutter, die die Betreuung über meinen seit seiner Kindheit behinderten Bruder ( Autist, Persönlichkeitsstörungen, Epilepsie, GdB 100, aG, H, RF ) inne hatte, verstarb am 5.11.2013.

Die Klärung der Erbschaftsangelegenheiten ( Girokonto bei der Sparkasse ) nimmt immer noch ihren Lauf. ( Die Sparkasse weigerte sich, das Konto zu überschreiben oder zu kündigen, verlangte erst einen Erbschein und nun, da mein Bruder mit 50% natürlich am Erbe beteiligt ist, eine Erweiterung der von mir übernommenen Betreuung meines Bruders auf Insichgeschäfte, damit das Konto gekündigt werden kann. Bis dato ist kein Zugriff auf das Sparkassenkonto möglich. )

Nun sandte mir die Postbank Kontoauszüge zu, aus denen hervorgeht, dass meine Mutter Kindergeld für meinen Bruder bezog und immer noch bezieht (Rentenbezug etc. wurde gekündigt durch den Bestatter, der die Abmeldungen vornahm).

Was mache ich nun? Das Kindergeld kündigen und den überzahlten Betrag zurückzahlen oder für ihn Kindergeld (weiterhin) beantragen?

(Info: Er lebt seit 2005 in einem Wohnheim für behinderte Menschen. Er benötigt regelmässig neue Kleidung und Möbel, da er aufgrund seiner Behinderungen unter "Zerstörungswahn" leidet, die Dinge halten nicht sehr lange. Natürlich würde ich - wenn es erforderlich ist - die Leistungen zurückzahlen, obwohl ich ( aus der Erfahrung mit der Sparkasse heraus ) vermutlich noch keinen Zugriff auf dieses Konto erhalten würde. Es handelt sich um ein Girokonto.)

Ich bin mir völlig unsicher, wie ich nun mit dieser Situation umgehen soll. Kann es sein, dass ich wegen Erschleichung von Leistungen angeklagt werde und was droht mir hier? Ich selbst beziehe eine volle EM-Rente in Höhe von 1057 Euro und bin verheiratet.

18.07.2014 | 15:50

Antwort

von


(132)
Golmsdorfer Straße 11
07749 Jena
Tel: 03641 2692037
Web: http://www.raschwerin.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie sollten umgehend die Familienkasse vom Tod Ihrer Mutter informieren. Teilen Sie der Familienkasse mit, dass diese am 05.011.2013 verstorben ist, Sie nunmehr die Betreuung Ihres Bruders übernommen haben und Ihnen erst jetzt bekannt wurde, dass noch immer Kindergeld an Ihre Mutter gezahlt wird.

Bitten Sie gleichzeitig darum, das Kindergeld an Sie weiterzuzahlen bzw. um Mitteilung, ob ein Neuantrag erforderlich ist. Teilen Sie zudem mit, dass Ihr Bruder aufgrund seiner Erkrankung erhöhte Aufwendungen für Kleidung etc. hat, sodass das Kindergeld für diverse Neuanschaffungen benötigt wird.

Wenn Sie erst jetzt vom Kindergeldbezug erfahren haben, brauchen Sie strafrechtlich nichts zu befürchten. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich umgehend mit der Familienkasse in Verbindung setzen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Daniela Weise-Ettingshausen

Bewertung des Fragestellers 18.07.2014 | 16:09

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Ich bedanke mich für die trotz des geringen Einsatzes umfassende ( und in diesem Fall beruhigende ) Antwort. Diese hilft mir sehr weiter, ich werde demgemäß sofort die entsprechenden Schritte einleiten. Vielen Dank und herzliche Grüße aus Bonn!

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 18.07.2014
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Ich bedanke mich für die trotz des geringen Einsatzes umfassende ( und in diesem Fall beruhigende ) Antwort. Diese hilft mir sehr weiter, ich werde demgemäß sofort die entsprechenden Schritte einleiten. Vielen Dank und herzliche Grüße aus Bonn!


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