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Kindergeld für Enkelkind


| 21.06.2007 17:58 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Schweizer



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Beamtin und lebe gemeinsam mit meiner unverheirateten Tochter und deren Sohn in einem Haushalt. Während des Studiums meiner Tochter erhielt ich für meinen Enkel das Kindergeld und damit auch den Ortszuschlag und die Beamtenbeihilfe. Meine Tochter hatte den Kindergeldanspruch an mich abgetreten.

Nun meine Frage:
Kann ich das Kindergeld (und die damit verbundenen Vorteile) für meinen Enkel auch dann noch beziehen, wenn meine Tochter demnächst berufstätig und damit selbst gesetzlich krankenversichert ist. Und besteht weiterhin die Möglichkeit, das Kindergeld für meinen Enkel und eventuell weitere Kinder zu beziehen, wenn meine Tochter verheiratet ist, aber weiterhin mit mir und ihrem Ehemann in einem gemeinsamen Haushalt lebt.
Die Eltern würden mir natürlich freiwillig die Kindergeldansprüche abtreten.

Es geht mir dabei in erster Linie um den 80%igen Beihilfeanspruch für die Enkelkinder, der an den Erhalt des Kindergeldes geknüpft ist.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

M.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich wie folgt nach Ihren Angaben und Einsatzes beantworten möchte:

Ja, auch für Ihr Enkelkind, das Sie in Ihren Haushalt aufgenommen haben, besteht WEITERHIN ein Anspruch auf Kindergeld (§ 63 Abs. 1 Nr. 3 EStG), sofern Ihre Tochter der Übertragung zustimmt.

Unerheblich ist in diesem Zusammenhang, ob Ihre Tochter demnächst berufstätig ist oder verheiratet sein wird, denn abzustellen ist ausschließlich auf die HAUSHALTSZUGEHÖRIGKEIT des Enkelkindes.

Bei der Antragstellung sind deshalb als Nachweise vorzulegen:

• Geburtsurkunde
• Haushaltsbescheinigung bzw. Meldebescheinigung des Einwohnermeldeamtes

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte und weise bei Unklarheiten auf die kostenlose Nachfragefunktion hin.
Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit besten Grüßen
RA, Dipl.-Fw. Schweizer

E-Mail: reinhard.schweizer@gmx.net

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, sodass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

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