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Kindergeld beziehen trotz dualen Studiums? Bzw. Studiengebühren als Werbungskosten?

| 05.12.2008 08:54 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Schönen guten Tag,

ich werde im nächsten Jahr ein duales Studium beginnen. Nun stellt sich mir die Frage, ob ich (bzw. meine Eltern) dann für mich Kindergeld erhalten werden.

Zu meiner Person:
Nach meiner Fachhochschulreife begann ich eine Berufsausbildung und im Anschluss daran befinde ich mich derzeit in einer Anstellung.
Aktuell bekommen meine Eltern kein Kindergeld für mich, da mein aktuelles Einkommen deutlich über der der Höchstgrenze liegt.

Während meines im nächsten Jahr beginnenden dualen Studiums werde ich eine Ausbildungsvergütung von 770 € (1. Lehrjahr) monatlich brutto erhalten.

Laut Vertrag wird auch ein 13tes Gehalt gezahlt werden.
Damit komme ich auf eine Bruttojahreseinkunft von (770x13) 10.010€.

Als Arbeitnehmer kann ich 920€ als Freibetrag abziehen und komme damit auf 9.090€.

Nun komm ich zum Kern der Sache:
Zu meinem Ausbildungsvertrag gibt es eine Zusatzklausel, die besagt, dass ich für ein Drittel der Studiengebühren (125€/monalich) aufkommen muss. Das sind im Jahr (125x12) 1.500€.

1. Darf ich diese 1.500€ als Werbungskosten o.ä. von meinen Einkünften abziehen, um unter die Kindergeldgrenze zu kommen? Meines Wissens liegt diese bei 7.680€.

2. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, welche Möglichkeiten habe ich ggf. meine Einkünfte zu schmälern um Kindergeld beziehen zu können?

Falls dies für die Beantwortung der Fragen wichtig sein sollte: Ich werde für die Ausbildung / Studium umziehen müssen.

Vielen Dank für die Hilfe.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

derzeit beträgt die Einkommensgrenze 7.680,00 EUR.

Neben den Werbungskosten können auch die Studiengebühren in Abzug gebracht werden. Die Studiengebühren sind sogenannte besondere Ausbildungskosten und werden daher nicht von den sogenannten Werbungskosten umfasst.

Unter Umständen können auch noch Kosten für Heimfahrten auch als besondere Ausbildungskosten geltend gemacht werden können.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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Bewertung des Fragestellers 05.12.2008 | 09:44

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