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Kindergeld Zahlung

09.01.2019 12:36 |
Preis: 40,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr geehrtes Team,

das Kind meiner Bekannten hat einen Ausbildungsvertrag erhalten, aber die Ausbildung nicht angetreten, sich umentschieden und eine andere Ausbildung gesucht und angetreten.
Macht es einen Unterschied für den Nachweis, bzw. Erhalt von Kindergeld, ob die erste Ausbildung angetreten wurde und abgebrochen wurde oder aber gar nicht erst angetreten wurde.

mit freundlichem Gruß
Ratsuchender

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Anspruch auf Kindergeld entfällt, wenn eine Ausbildung abgebrochen oder wie hier nicht angetreten wird.

Ich verstehe Ihre Darstellung aber dahingehend, dass statt der ersten Ausbildung eine andere angetreten wurde und aus diesem Grund auch keine Zeiten ohne Beschäftigung, wie sonst nach einem Abbruch, vorhanden waren.

Dann aber liegen nach wie vor die Voraussetzungen für den Bezug von Kindergeld vor.

Es sollte der Kindergeldkasse aber das neue Ausbildungsverhältnis mitgeteilt werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 09.01.2019 | 15:33

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Der erste Vertrag wurde im Juni unterschrieben mit Beginn September und der zweite wurde im Dezember unterschrieben mit Beginn Januar des Folgejahres. Hält dieser Sachverhalt der Bedeutung "im Anschluss" stand?

Mit freundlichem Gruss
Ratsuchender

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.01.2019 | 16:14

Sehr geehrter Ratsuchender,

hier wird mann damit argumentieren müssen, dass das Kind nach dem Nichantritt aber nach wie vor ausbildungsplatzsuchend war. Unter dieser Voraussetzung bestand der Anspruch auf Kindergeld nach wie vor. Die neue Ausbildungsplatzsuche wird man mit den Bewerbungsschreiben auch nachweisen können, so dass nach wie vor ein Anspruch auch bestanden hätte.

Ungeachtet dessen hätte die Änderung mitgeteilt werden müssen und das sollte jetzt mit dem neuen Ausbildungsvertrag auch nachgeholt werden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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