Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kindergeld Anspruch nachträglich geltend machen?

28.11.2019 11:08 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Krueckemeyer


Guten Tag,

ich bin (war) alleinerziehender Vater und mein Sohn wohnte bis zu seinem Auszug Dezember 2018 bei mir. Im Dezember 2017 stellte die Familienkasse die Zahlung des Kindergeldes ein, nachdem ich neu angeforderte Unterlagen nicht geliefert hatte. Weder seine Unterbringung (bie mir) noch sein Ausbildungsvertrag hatten sich geändert, d.h. es lagen dem Amt alle Nachweise vor, aktuellere hatten nicht existiert. Nach seinem Auszug hat mein Sohn das Kindergeld beantragt und bekommen.

Meine Frage: kann ich für den dazwischen liegenden Zeitraum meinen Anspruch jetzt noch geltend machen?

besten Dank!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Kindergeld kann nur 6 Monate rückwirkend ab Antragsstellung erfolgen. Das heißt, mittlerweile nsind Ihre Ansprüche hier nicht mehr durchsetzbar. Die Familienkasse ist auch berechtigt die Zahlungen auszusetzen wenn Sie Ihren Mitwirkungspflichten nicht nachgekommen sind. Nach Ihrer Schilderung ist das der Fall. (Dies kann aber abschließend nur nach Prüfung des damaligen Bescheides beurteilt werden.)

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen rechtlichen Überblick verschaffen. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 28.11.2019 | 12:09

Hallo Herr Krueckenmeyer,

besten Dank für Ihre Antwort!
Wann wurde denn die Frist auf ein hales Jahr verkürzt? Früher galt eine Frist von 4 Jahren, ich denke, es kommt darauf an, wann der Anspruch gegolten hatte?
"Dies ist auch rückwirkend möglich und zwar für die letzten 4 Jahre, da der Anspruch auf Kindergeld erst vier Jahre nach dem Kalenderjahr verjährt, in dem er entstanden ist."
Wurde die Frist bereits vorher verkürzt oder gilt eine Fristverkürzung rückwirkend?

viele Grüsse

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.11.2019 | 12:18

Sehr geehrter Fragesteller,

Die Frist wurde am 01.01.2018 geändert. Da es sich um eine Auszahlungsfrist und nicht um eine Verjährungsfrist handelt, ist hier keine Übergangsfrist vorgesehen und ohne Übergang anzuwenden.

Aus diesem Grunde empfehle ich Ihnen zu prüfen ob die Forderung auf Mitwirkung seitens der Familienkasse rechtens war (wovon ich ausgehe).

Bei weiteren Rückfragen können Sie mich via E-Mail kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 74518 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Antwort ging über die Frage hinaus. Eine Rückfrage klärte eine Verständnisfrage. ...
FRAGESTELLER
4,4/5,0
Die Antwort war angemessen ausführlich. Ich mußte keine Rückfrage stellen, da die Antwort klar war. Daher kann ich auch nur sagen die Arbeit war dem Einsatz angemessen. Da ich außer der Antwort keinen Kontakt hatte, sage ich, ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle, ausführliche und sehr verständliche Antwort. Vielen Dank auch für den guten Tipp zur Nachfrage hinsichtlich Kontakt zum Vermieter. ...
FRAGESTELLER