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Kindergarten will kündigen

30.04.2019 14:41 |
Preis: 35,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Kita

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Sohn, im März 5 Jahre alt geworden, besucht den Kindergarten.
Dort wurde mir bei der Einschreibung geraten ihm einen Integrativen Platz zu buchen, da er bisschen Probleme bei der Sprache hatte, sich schlecht von mir trennen konnte und ein schlechter Esser war.
Nun nach zwei Jahren hat mein Sohn einen wahnsinnigen Entwicklungsschub gemacht und Kinderarzt bei der U9 sowie die Logopädin sind sehr zufrieden. Der Kinderarzt meinte das mein Sohn nun einen normalen Regelplatz in Anspruch nehmen kann, weil es nichts zu beanstanden gibt.
Im November hatte ich mein zweites Elterngespräch mit der Heilpädagogin und der zuständigen Kindergärtnerin. Beim ersten Gespräch vor nem Jahr wurde ich durch die Heilpädagogin gefragt, warum mein Sohn überhaupt ein I-Platz hat, sie würde keine Notwendigkeit sehen.
Beim letzten Gespräch meinte sie dann sie hätte einen Verdacht auf ADHS (mein Sohn war zu dem Zeitpunkt 4 Jahre alt). Ich kann dazu nur den Kopf schütteln. Dies habe ich dann dem Kinderarzt bei der U9 erzählt und dieser schüttelte auch nur den Kopf.
Ich hab der Kindergärtnerin immer Feedback über diese Gespräch gegeben wie positiv diese waren und sie bestätigte immer dies auch.
Gestern kam sie dann mit einem Verlängerungsantrag für den I-Platz und ich habe abgelehnt woraufhin sie meinte ihr wäre das wichtig weil die ganze Planung für das kommende Kindergartenjahr abgeschlossen ist. Keiner hat mich nach meiner Meinung gefragt, sondern man ist bei der Planung davon einfach ausgegangen. So, heute sagte man mir wenn ich nicht unterschreibe dann wird mein Sohn im besten Fall in eine andere Gruppe gesteckt oder wir verlieren unseren Kindergartenplatz. Mein Kind ist ein sehr freundliches, braves Kind ab und an hat es Blödsinn im Kopf, wie jeder 5-jägriger Junge.
Ich meinte daraufhin das uns es frei zusteht zu wählen, und man nicht für die Eltern über deren Kopf hinweg eine Entscheidung treffen könne.
Der Kindergarten argumentiert jetzt sie haben keine Regelplätze mehr nur noch einen I- Platz und wenn wir den nicht in Anspruch nehmen hat mein Kind Pech gehabt.
Meine Frage ist, können Sie mich zwingen diesen Verlängerungsantrag zu unterschreiben?
Mein Sohn ist ab September ein Vorschulkind. Kann er einfach so auf die Straße gesetzt werden? Habe ich Anspruch auf einen Regelplatz in seinem Kindergarten? Dürfen Entscheidungen von den Kindergärtnerin getroffen werden ohne vorherige Zustimmung der Eltern.
Der Kindergarten hat eingeräumt das es ein Kommunikationsfehler ihrerseits ist, dennoch soll es mein Kind ausbaden. Was kann ich tun? Wie kann ich mich wehren?
Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sprechend Sie ganz dringend mit der Stadt/Gemeinde darüber, wer die Aufsicht bei Ihnen über die Kitas hat,

Das ist ja abenteuerlich, zumal der I-Platz ja die Ausnahme und nicht die Regel sein soll und in der Regel eine Rückkehr immer im Raume stehen soll!

Insbesondere auch das Jugendamt sollte Ihnen da weiterhelfen.

Ich würde nichts unterschreiben, bevor Sie nicht mit beiden Behörden gesprochen haben!



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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