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Kindergarten will Kind los werden

| 17.09.2017 16:23 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Wir haben einen Kindergartenplatz zugesagt bekommen und nun möchte der NaturKindergarten nach 2 Tagen in der Eingewöhnungsphase das Kind mit der Begründung wieder los werden das es noch zu jung sei für deren Konzept. Ab 2Jahren werden Kinder aufgenommen und unser Kind ist momentan 2 1/2 Jahre alt und wäre momentan der jüngste im Kindergarten. Alle anderen Kinder sind um die 3 bis 3 1/2 Jahre und älter. Wir hatten 3 Kindergartenplaetze vor ein paar Monaten zur Auswahl und es wäre nie ein Problem gewesen woanders unterzukommen aber jetzt auf die schnelle was anderes zu finden nur weil man meint der Kleine sei woanders besser aufgehoben ist keine Begründung für uns. Wir haben beruflich Verpflichtungen und müssen das Kind wo unter bringen. Jetzt müssten wir wissen was unser Recht ist und wie man vorgehen sollte, da man nicht zusagen kann und von Heute auf Morgen schnell wieder absagt. Der Kindergarten wäre bereit gerne alles unter den Teppich zu kehren so als ob man diesen Platz nie zugesagt bekommen hätte ohne weitere Kosten was irgendwie unseriös wirkt. Wenn dem Kindergarten eine Lösung einfällt wäre alles schön und gut nur ist es wichtig das unser Kind irgendwo unterkommt. Wenn der Kindergarten sich quer stellt müssen die Urgrosseltern (84 + 77 Jahre) die Aufsicht vorübergehend bis ein neuer Platz gefunden ist übernehmen. Kann man diesbezüglich auch eine Entschädigung einfordern? Was sind unsere Rechte? Was die Kindergartenausrüstung betrifft hatten wir allein schon Ausgaben von 300 Euro da die Kinder nur draussen sind und wir auf qualitativ hochwertige Kleidung und Schuhwerk achten sollten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Sie eine schriftliche Zusage nachweisen können, haben Sie selbstverständlich einen Anspruch auf den Kindergartenplatz. Entscheidend wird dann sein, ob dem Träger ein vertragliches Rücktrittsrecht zusteht. Dazu sollten Sie den schriftlichen Betreuungsvertrag mit dem Träger prüfen.

Steht dem Träger kein Rücktrittsrecht zu, ist er an die Zusage gebunden und Sie können den Platz notfalls auch gerichtlich einklagen.

Andernfalls wäre zu prüfen, ob das Rücktrittsrecht greift, ob dafür also die Voraussetzungen vorliegen. Das müsste der Träger des Kindergartens im Streitfall beweisen.

Kann man Ihnen den zugesagten Platz nicht zur Verfügung stellen, sollten Sie die Kosten einer anderweitigen Betreuung als Schadensersatz geltend machen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 17.09.2017 | 17:27

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