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Kinderbetreuungskpsten in der Privatinsolvenz

| 30.08.2016 09:02 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


11:29

Zusammenfassung:

Begründung einer Insolvenzforderung bei Fälligkeit in Der Wohlverhaltensphase.

Ich befinde mich in der Wohlverhaltensphase der Privatinsolvenz. Heute haben wir ( meine Frau ( wir leben getrennt , sind aber offiziell noch verheiratet ) und ich jetzt die entgültige Abrechnung der Kita Betreuungskosten unsere Tochter zugeschickt bekommen für den Zeitraum vor meiner Privatinsolvenzeröffnung. Wir haben aufgrund damals eingereichter Schätzungen also Gehaltsbescheide meiner Frau und Schätzungen meiner Einkünfte sus Gewerbebetrieb Kitagebühren gezahlt. Die Steuerbescheide sind erst vor kurzen vom FF erstellt worden und bilden jetzt die entgültige Grundlage der Berechnung. Bei der Aufrechnung ist jetzt eine Nachzahlung ernittelt worden.
Wie gehe ich damit um. Ich darf ja in der Wohlverhaltensphase niemanden bevorteilen, sonst mache ich mich ja strafbar.

Diese Schulden habe ich damals nicht angegeben, da ich ja gar nicht wusste das ich dori evtl Schulden habe . Wir haben ja Kotagebühren bezahlt . Es geht um den Zeitraum 2009 bis 2011
Die Bescheide sind jetzt 2016 gekommen

Müssen wir das zahlen ? Müssen wir das ncht zahlen und was schreibe ich der Behörde ? Wie ist es mit meiner Frau ? muss sie das zahlen oder die Hälfte ?

30.08.2016 | 09:35

Antwort

von


(1412)
Hochwaldstraße 16
61231 Bad Nauheim
Tel: 0176/61732353
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Wenn der Bescheid Ihnen Beiden zugesendet wurde, kann die zuständige Behörde Sie beide in voller Höhe zur Zahlung in Anspruch nehmen.

2. Das Insolvenzverfahren und die noch zu erteilende Restschuldbefreiung umfasst auch Forderung, die nicht ausdrücklich zur Insolvenztabelle angemeldet wurde. Dies leitet sich aus der öffentlichen Bekanntmachung nach § 9 InsO ab..

3. Da es sich um Forderungen aus einem Zeitraum vor der Insolvenzeröffnung handelt, war die Forderung begründet aber noch nicht fällig, da eine Abrechnung mangels Vorlage der Steuerbescheide nicht erfolgen konnte. Insoweit fällt diese Forderung in die Insolvenz, so dass eine Zahlung nicht vorgenommen werden darf. Die zuständige Behörde hat sich hierbei an den Insolvenzverwalter zu wenden.

4. Die Auslegung, ob die Forderung in die Insolvenz fällt ohne Prüfung des Betreuungsvertrages nicht abschließend erfolgen kann, empfehle ich folgende Vorgehensweise.

Kontaktieren Sie hier Ihren Treuhänder und übersenden im die Forderung, die mittels Bescheid geltend gemacht wird. Bitten Sie hier innerhalb dr Zahlungsfrist aus dem Bescheid um Mitteilung wie mit der Forderung verfahren werden soll. Der Treuhänder wird hier im Zweifel Rücksprache mit dem Insolvenzgericht halten.

Gegenüber der Behörde verweisen Sie auf das Insolvenzverfahren und teilen mit, dass die Zahlungspflicht sich in Prüfung befindet und Sie vorsorglich um Fristverlängerung bitten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Rückfrage vom Fragesteller 30.08.2016 | 09:41

Vielen Dank für die empfohlende Vorgehensweise.
Mir ist jedoch nicht klar geworden inwiefern meine Frau dafür haftet ? Haftet Sie dann in voller Höhe alleine oder für die Hälfte ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 30.08.2016 | 11:29

Vielen Dank für die Rückmeldung.

Ihre Frau haftet in voller Höhe, wenn Sie aufgrund des Insolvenzverfahrens nicht zur Zahlung belangt werden kann.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 01.09.2016 | 06:40

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