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Kinderbetreuung bei Krankheiten

14.01.2018 20:01 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Hallo

Meine ex Frau und ich sind getrennt,aber noch nicht geschieden.
Sie wohnt mit unseren zwei Kindern 50 km Weg.

Die Kinder sind 1 und 3 Jahre alt. Der 3 jährige geht seit ein paar Wochen in Kindergarten.

Jetzt war die kleine seit Oktober letzen Jahres 3 mal in der Klinik weil sie krank war .

Dann habe ich mein großen zu mir genommen und ihn betreut und es über die Krankenkasse laufen lassen.
Von der Kasse bekommt man aber nur 90 Prozent und für mich sind die fehlenden 10 Prozent viel Geld.
Mein Arbeitgeber ist natürlich nicht begeistert weil ich ausgefallen bin.

Jetzt muss die kleine wahrscheinlich wieder in die Klinik.

Jetzt meine Frage, kann meine noch Frau mich zwingen unseren großen zu nehmen ,so dass ich nicht arbeiten gehen kann?

Bitte nicht falsch verstehen, ich nehme ihn gern und lieb meine Kinder auch.

Aber sie könnte ihn ja auch mit ins Krankenhaus nehmen in ein Familien Zimmer, so dass der große wenigstens in Kindergarten gehen kann.

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Guten Abend,

ich beantworte Ihre Anfrage wie folgt:

Sie leben zwar von Ihrer Frau getrennt, gleichwohl haben Sie für die gemeinsamen Kinder, wie Ihre Frau auch, die Pflicht, für die Kinder zu sorgen, vgl. § 1631 BGB.

In Fällen wie dem geschilderten muss Ihr Interesse am Geld verdienen notfalls hinter diese Personensorge zurücktreten.

Es ist im übrigen auch nicht allein die Sache Ihrer Frau, den Krankenhausaufenthalt des Kindes zu organisieren, sondern genauso gut auch Ihre Sache.

Sie sollten gemeinsam eine Lösung suchen. Gibt es jedoch keine andere Möglichkeit, werden Sie das Kind vorübergehend zu sich nehmen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 14.01.2018 | 22:49

Danke für die Antwort.
Ich habe bloß Angst um meine Arbeit. Wenn dies jetzt das vierte Mal innerhalb von 3 Monaten ist.
Muss der Arbeitgeber das immer so hin nehmen dass ich dann ausfalle?

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.01.2018 | 06:02

Natürlich ist die Angst um Ihre Arbeit verständlich, aber grundsätzlich hat der Arbeitgeber in gewissem Umfang diese Freistellung hinzunehmen, vgl. § 45 Abs. 2 SGB V.
Mit freundlichen Grüßen

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