Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kinderbetreungskosten


| 29.09.2006 22:51 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Gabriele Haeske



Hallo,
ich habe folgende Frage:
In welchem Umfang muß sich meine Ex-Frau an den Kinderbetreungskosten beteiligen,
Ich zahle im Moment an meine Ex-Frau für unseren 6-jährigen Sohn 640€. In diesem Betrag sind 257€ Kindesunterhalt enthalten, der Rest 383€ sind Kinderbetreungskosten. Meine Ex-Frau arbeitet derzeit soweit mir bekannnt ist in Vollzeit. Die Kinderbetreungskosten wurden vor 5 Jahren ermittelt, da sie zu diesem Zeitpunkt ihre Ausbildung noch nicht beendet hatte. Leider kann ich Ihnen die Höhe des Einkommens meiner Ex nicht nennen, da mir dieses nicht bekannt ist. Mein Sohn besucht seit September 06 die erste Klasse, nach dem Unterricht geht er in den Hort. Für die noch verbleibende Zeit, bis die Mutter von der Arbeit kommt wird er von seiner Oma betreut.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

die Kosten für den Kinderhort zählen nach der Rechtsprechung zum sog. Mehrbedarf, der nicht in den normalen Bedarfssätzen der Düsseldorfer Tabelle enthalten ist.

Nach den Unterhaltsleitlinien u.a. des OLG Düsseldorf gilt für den Mehrbedarf § 1606 Abs. 3 S.1 BGB, d.h. beide Elternteile haften dafür anteilig im Verhältnis ihrer Erwerbs- und Vermögensverhältnisse. Es muss sich also auch derjenige Elternteil am Mehrbedarf beteiligen, bei dem das Kind lebt, es sei denn, dieser hat keine keinerlei Einkünfte oder die Einkünfte liegen unter dem Selbstbehalt (890 Euro monatlich für erwerbstätige Unterhaltspflichtige, 770 Euro für nichterwerbstätige).

Ich hoffe, dies hilft Ihnen als erste rechtliche Orientierung in Ihrer Angelegenheit weiter.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Haeske
Rechtsanwältin
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank! "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER