Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kinder wollen zum anderen Elternteil


| 30.06.2007 19:46 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Gabriele Haeske



Die Söhne (14 und 15) aus der ersten Ehe meines Mannes wohnen bisher bei der Mutter, wollen nun aber zu uns ziehen, weil sie mit der Mutter nicht klar kommen. Wir wohnen in einem anderen Landkreis. Ist es Pflicht, die Schule zu wechseln oder dürfen sie in ihrer Schule bleiben?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Fragestellerin,

die Antwort auf Ihre Frage hängt davon ab, ob für die jeweilige Schulform Sprengelpflicht besteht oder nicht. Die Sprengelpflicht wiederum ist in den einzelnen Landesschulgesetzen geregelt. Bitte teilen Sie mir über die Nachfragefunktion daher zunächst noch mit, in welchem Bundesland Sie wohnen und welche Schulformen die Kinder besuchen.

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Haeske
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 30.06.2007 | 20:34

Sehr geehrte Frau RA Haeske,
Wir wohnen in Oberbayern, Nähe München. Der jüngste besucht die Hauptschule (7.Klasse), der größere geht auf dieselbe Schule, macht jedoch die M-Klasse, also mittlere Reife im 8.Jahrgang.
Mit freundlichen Grüssen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.06.2007 | 21:11

Sehr geehrte Fragestellerin,

nach Art. 42 Abs. 1 BayEUG besteht in Bayern für Volksschulen Sprengelpflicht, also für Grund- und Hauptschulen (Art. 7 BayEUG). Schüler von öffentlichen Grund- und Hauptschulen müssen grundsätzlich die Schule besuchen, in deren Schulsprengel sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

Gehört Ihr Wohnort zu einem anderen Schulsprengel als der bisherige Wohnort der Kinder, so müssten die Kinder nach dem Umzug auch die Schule wechseln. Es sei denn, es wird ausnahmsweise ein sog. Gastschulverhältnis genehmigt. Nach Art. 43 Abs. 1 BayEUG kann auf Antrag der Erziehungsberechtigten aus zwingenden persönlichen Gründen der Besuch einer anderen Volksschule gestattet werden. Die Entscheidung trifft die Gemeinde, in der die Schüler ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

Ich hoffe, dies hilft Ihnen als erste rechtliche Orientierung in Ihrer Angelegenheit weiter.
Bei Unklarheiten können Sie gerne noch eine Nachfrage per E-Mail stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Haeske
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Ausgesprochen schnell und absolut verständlich beantwortet, nun weiß ich, wie ich meinen Kindern helfen kann. Herzlichen Dank. "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER