Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
509.068
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kind 'preist' anderen Mann als Vater an...

23.03.2010 00:43 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Guten Abend !

Ich habe mit einer Expartnerin einen gemeinsames Kind.
Dieses ist nunmehr knapp 2 Jahre alt und ich habe leider keinen
Kontakt, obwohl ich (auch gerichtlich festgestellt) der leibliche Vater bin. Die Mutter weiß den Kontakt zu verhindern.
Jetzt habe ich von mehreren Personen erfahren, daß meine Expartnerin Ihren neuen (seit ca. 12 Mon.) Partner als Vater bekannt macht.
Das heißt, fast "alle Welt" denkt, der neue Partner sei der leibliche Vater meines Kindes....
Meine Expartnerin und der neue Partner wohnen/leben nicht zusammen !
Ich zahle "brav" Betreuungs- und Kindesunterhalt in Höhe von knapp 2.000 € mtl. und frage mich langsam, was das soll.... Das kann doch nicht sein, oder doch ? Gibt es eine Möglichkeit für mich, zu intervenieren ?
23.03.2010 | 07:31

Antwort

von


(257)
Ludwig-Thoma-Strasse 47
85232 Unterbachern
Tel: 08131/3339361
Web: http://www.rechtsanwaeltin-altmann.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Als Vater eines Kindes haben Sie Pflichten und Rechte. Einerseits sind Sie gesetzlich verpflichtet Kindesunterhalt zu bezahlen. Andererseits haben Sie als Vater auch ein Umgangsrecht. Dieses darf Ihnen nicht verwehrt werden bzw. wenn dies der Fall ist können Sie es auf gerichtlichem Wege geltend machen.

Inwieweit Sie dem Kind, der Mutter und dem neuen Partner der Kindesmutter verbieten können, wahrheitswidrig zu behaupten, ein anderer Mann wäre der Vater, ist zu differenzieren. Sicherlich ist es strafrechtlich relevant, wenn unwahre Tatsachen behauptet werden. Dies gilt nur hinsichtlich der Mutter und dem vermeintlichen Vater. Inwieweit dies dann aber dem Kindeswohl entspricht, wenn Ihr Kind eine neue Bezugsperson als Vater nicht benennen darf ist mehr als fraglich.

Wenn Sie von Ihrem Umgangsrecht regelmäßig Gebrauch machen, wird Ihr Kind und die unmittelbare Umgebung auch von Ihnen und Ihrer Vaterschaft Kenntnis erhalten und die Problematik sich vermutlich von selbst erledigen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 23.03.2010 | 20:24

Guten Abend !

Vielen Dank für die Antwort.
Verstehe ich es richtig, dass ich strafrechtlich gegen die Mutter und den angeblichen Vater vorgehen könnte, wenn ich nachweisen kann, daß diese Behauptungen aufgestellt wurden ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.03.2010 | 05:55

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung:

Eine üble Nachrede oder Verleumdung oder im Sinne des § 186 StGB bzw. § 187 StGB läge vor, wenn behauptet würde, Sie wären nicht der Vater UND diese Behauptung dazu geeignet wäre Sie verächtlich zu machen oder herabzuwürdigen. Dies hängt von den Umständen des Einzelfalls ab.

Grundsätzlich rate ich Ihnen aber dringend kein solches Verfahren anzustrengen, denn ein Streit zwischen den Eltern widerspricht immer dem Wohl des Kindes. Dies würde dann auch bei einer eventuellen gerichtlichen Auseinandersetzung beispielsweise über den Umgang entsprechend und möglicherweise zu Ihrem Nachteil gewürdigt werden.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin



ANTWORT VON

(257)

Ludwig-Thoma-Strasse 47
85232 Unterbachern
Tel: 08131/3339361
Web: http://www.rechtsanwaeltin-altmann.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Miet und Pachtrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 66475 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Schnelle und verständliche Information, besten Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr zufrieden passt ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles wie gesagt - verständlich - ausführlich - freundlich - weiter so vielen Dank ...
FRAGESTELLER