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Kind möchte ausziehen

02.12.2009 09:12 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren

meine Tochter wird im Mai 2010, 18 Jahre alt geht noch zur Schule. Sie wohnte 17 Jahre lang bei mir (Mutter).In dieser Zeit hatte ich das alleinige Sorgerecht. Durch einen Vorfall, sagen wir mal Pubertätsbedingt ging sie zum Jugendamt und erzählte Dinge, die sich nachher als unwahr herausstellten.Das Jugendamt brachte mein Kind in eine Pflegefamilie, sog. Inobhutnahme durch das Kind selbst.Meine Tochter wollte das so.Um sie von dort wieder weg zu bringen, war damals die beste Lösung,machten der Kindsvater und ich das gemeinsame Sorgerecht. Seitdem lebt sie bei ihrem Vater.Dort funktioniert es leider auch nicht am liebsten würde sie wieder nach Hause zu mir kommen.Sie bereut sehr was sie damals getan hat,kann man aber ja leider nicht ungeschehen machen.Ein Schulwechsel würde jetzt nicht passen. Jetzt meine Frage.
Meine Tochter möchte zur ihrer Patin ziehen die es ihr auch anbot.Wohnt in der Nähe des Vaters.
Der Vater bei dem meine Tochter noch lebt lässt sie nicht dorthin.Wie sieht meine rechtliche Grundlage aus bei gemeinsamen Sorgerecht.Kann ich sie einfach zu Ihrer Patin bringen?Eine Beistandschaft vom Jugendamt besteht seitens des Vaters.
Besten Dank im voraus für Ihrer Antwort

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Sehr geehrte Ratsuchende,

das Sorgerecht umfasst auch das sogenannte Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Da die Tochter noch minderjährig, wenn auch bereits 17 Jahre ist, steht Ihnen und dem Vater gemeinsam dieses Recht noch zu.

Können sich die Eltern, wie in Ihrem Fall, jedoch nicht über den Aufenhalt einigen, müßte eine gerichtliche Entscheidung herbeigeführt werden.

In Anbetracht des Alters der Tochter und wenn keine schwerwiegende Gründe, die das Wohl der Tochter beeinträchtigen, bestehen, wird Ihnen das Aufenthaltsbestimmungsrecht übertragen werden und die Tochter wird zur Patentante ziehen können.

Bevor ein gerichtliches Verfahren angestrebt wird, sollten aber unbedingt versucht werden, unter Mithilfe des Jugendamtes eine schnelle einvernehmliche Regelung zu erzielen.

Sie sollten daher unverzüglich, am besten mit der Tochter, das Jugendamt aufsuchen und eine schnelle Klärung herbeiführen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Tocher in wenigen Monaten 18 wird, sollte ihrem Wunsch entsprochen werden.

Scheitert das Vorgehen mit dem Jugendamt, bleibt nur die gerichtliche Entscheidung, oder quasi der Alleingang. Zieht die Tochter gegen den Willen des Vaters aus, kann auch dieser versuchen eine entsprechende gerichtliche Entscheidung herbeizuführen.

Letztendlich sollten dem Vater auch deutlich gemacht werden, dass es nur noch wenige Monate bis zur Volljährigkeit der Tochter sind und diese dann allein entscheiden kann.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


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