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Kind mitnehme im Urlaub

02.05.2008 19:11 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich W Ausländische Abstammung wohne seit 2 jahren getrennt von meinem Mann. In der Zeit hat er hat er seine Tochter alle 2 Wochenende gesehen. Vor dem Jugendamt hat er sich geweigert die Tochter ofter zu sehen oder zu betreuen damit, ich wieder arbeiten kann. Aus dem Grund hat das Amt mir eine Tagesmutter vermittelt.
Und vor einem Jahr war ich in die Heimat mit meinem Kind. Er hat den Flug bezahlt. Insgesamt war das gemeinsames Kind 2 mal dort. Mein man schon 4 mal dort gewesen. Diese Woche habe ich ihm mittgeteil, dass ich wieder nach einem Jahr in DE möchte ich für 1 Monat Urlaub in die Heimat will und die Tochter sollte die Grosseltern und Verwandschaft besuchen. Das Jugednamt hatte ihm damals erklärt dass, kontakt zur ihren ausländischen Würzeln sind für das Kind wichtig und die sehen es nicht ein dass den Pass vom Kind mir entzorgen sollte.
Heute erhalte ich einen Brief von seinem Anwalt dass,
* Vater ist mit den Urlaubsnlan nicht eiverstanden.
* Ich sollte die Reise Stornieren oder alleine reisen und das kind will er zur Oma und Opa 500km entfernt bringen während der Zeit sollte ich in die Heimat.
* seine Begrundung ist die angst um Krankheit und Kriminalität
Aber alle male wo wir in die Heimat waren waren wir nie krank weder uberfallen.
* Er behauptet dass ich planen würde das Kind zu entführen da mein Bruder plötzlich aus der Heimat mich am WE besucht. Er kommt zur verschieden Seminären in DE und Italien.
Ich brauche rat um, wie ich die Sache behadeln sollte.
1.Ich habe bereits den hin und ruckflug gebucht. Meine Eltern haben wir seit einem Jahr nicht mehr gesehen und es ist wichtig das ich sie wieder sehe. Ich wohnen und arbeite in DE und ich habe kein Absicht auszuwandern.
2.Kann mein noch man verhindern das ich Kind mitnehme in die Heimat?
3.Wie sehen die Chance das ich das Kind mitfliegt trotz gemeinsame Sorgerecht und Vaters Behauptungen?.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich Ihnen wie folgt beantworte .

Vorab möchte ich Sie jedoch darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern lediglich dazu dient, einen ersten Überblick zu Ihrem Rechtsproblem zu erhalten.

Durch Hinzufügen oder Weglassen weiterer Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Zu Ihrer Frage:

Grundsätzlich haben Sie und der Kindsvater aufgrund der gemeinsamen Sorge gemeinsam über die Punkte zu entscheiden, die Ihr gemeinsames Kind betreffen.

Dies gilt aber gemäß § 1687 Abs. 1 BGB nur in denjenigen Angelegenheiten, die für das Kind von erheblicher Bedeutung sind.

Hingegen können Sie in Angelegenheiten des täglichen Lebens alleine entscheiden, da Ihr Kind sich bei Ihnen gewöhnlich aufhält.

Dies bedeutet in Ihrem Fall, dass Ihr Mann dann ein Mitentscheidungsrecht hat, wenn es sich bei der Urlaubsreise um eine Angelegenheit von erheblicher Bedeutung handelt.

Hierzu gibt es aber leider keine einheitliche Rechtsprechung. Das OLG Köln hat beispielsweise festgestellt, dass Reisen eines kleinen Kindes in einen nicht vertrauten Kulturkreis eine Angelegenheit von erheblicher Bedeutung ist. Hingegen hat das OLG Karlsruhe entschieden, dass eine Urlaubsreise eine Angelegenheit des täglichen Lebens sei.

Wie Sie sehen, hängt es daher stark vom Einzelfall ab. Angesichts dessen, was Sie schreiben, spricht aber einiges dafür, dass es sich nicht um eine Angelegenheit von erheblicher Bedeutung handelt, sondern Sie alleine entscheiden können:

- das gemeinsame Kind war schon zwei Mal an dem Urlaubsort, einmal sogar mit Einverständnis Ihres Mannes.
- Reiseziel ist Ihr Heimatland und zumindest zur Hälfte auch das Ihres Kindes.
- An Ihrem Reiseziel leben die Großeltern mütterlichseits.
- Das Jugendamt hat keine Einwände.

Daher sehe ich gute Chancen für Sie, dass Ihr Mann keinen Erfolg hat, die Reise zu verhindern. Die Möglichkeit dazu wäre die Beantragung einer gerichtlichen Eilentscheidung durch Ihren Mann.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.

Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Luber

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