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Kfz-versteigert


| 30.07.2007 08:06 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Mauritz



am 21.07.07 ersteigerte gegen höchstgebot von 8550€ ein Polnischer Ebayer mein Auto.Zuvor in einer mail von Ihm fragte er mich ob er das Auto zu einem "sofort-kauf" preiss von 7000€ das Fahrzeug haben könnte.Kurze mail von mir zurück an Ihm mit einem "nein".Am letzten freitag den 27.07.07 kam er mit einem Kollegen, und nach einer Besichtigung und Probefahrt kam man zur Kenntniss das Fahrzeug nicht zu Übernehmen.Es wurden dann mängel aufgezählt,die ich aber ablehnte und vorschlug zu einer gegenüber liegender Kfz-Werkstatt zu fahren um dort mit einem Meister zu sprechen und das auf meine kosten, dort den Wagen durchzuchecken,damit alles seine richtigkeit hat.Das wurde den Herschaften aber zu bunt anscheinend und verabschiedeten sich.Was können wir machen?? 30%??wie bei Ebay angedroht??(Spassbieter)

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage möchte ich anhand der vorliegenden Informationen wie folgt beantworten:

Sie haben mit dem Käufer einen rechtsgültigen Kaufvertrag über Ihren PKW geschlossen. Sie haben daher grds. nach wie vor einen Anspruch darauf, dass der Käufer Ihnen den PKW abnimmt und den Kaufpreis von 8.550,- EUR zahlt. Ich gehe im Übrigen davon aus, dass es sich um eine Auktion unter Privatleuten gehandelt hat und Gewährleistungsansprüche von Ihnen ausgeschlossen wurden. Insofern kann der Käufer Ihnen auch keine (vermeintlichen) Mängel preismindernd entgegenhalten.

Alternativ können Sie auch die Vertragsstrafe in Höhe von 30 % des Kaufpreises geltend machen, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass es sich bei der entsprechenden Formulierung in Ihrem Auktionstext nicht um eine Allgemeine Geschäftsbedingung gehandelt hat. Eine Vertragsstrafe in der von Ihnen beschriebenen Form ist nämlich nur dann zulässig, wenn sie lediglich im Einzelfall und nicht standardmäßig für eine Vielzahl von Auktionen verwendet wird.

Sollten Sie sich dafür entscheiden, auf den Kaufpreis zu verzichten und stattdessen die Vertragsstrafe einzufordern, sollten Sie dem Käufer vorher noch eine letzte Frist zur Abholung des PKW und Zahlung des Kaufpreises setzen und nach deren Verstreichen den Rücktritt vom Kaufvertrag erklären.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen hilfreichen ersten ÜBerblick verschaffen. Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz
Rechtsanwalt
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