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Kfz Reparatur

29.11.2006 01:56 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


Im August 2005 hatte ich einen Motorschaden an meinem Fahrzeug. Nach drei Wochen Reparturdauer habe ich das Fahrzeug an einem Freitag Ende August 2005 probegefahren und bemängelt das das Fahrzeug viel zu wenig Leistung hat. Nach dem Wochende ist das Fahrzeug wieder in die Werkstatt gekommen. Auch nach 10 Wochen und einer Vielzahl von Nachbesserungsversuchen war der Mangel nicht abzustellen. Das Fahrzeug ist dann an mich übergeben worden, die Reparatur wurde aber weiter von mir bemängelt. Das war mitte November 2005. Mittlerweile betreibe ich ein Beweissicherungsverfahren, aber auch der Gutachter konnte in 4 Monaten nicht genau die Ursache der verminderten Leistung festellen. Bei meine Nachfrage, ob ich das Fahrzeug weiter benutzen könnte, hatte der Gutachter keinerlei Bedenken. Nun hat das Fahrzeug am 10. November 2006 wieder eine kapitalen Motorschaden bekommen. Meine Frage ist: Bestand zum Zeitpunkt des Defektes noch die 1 Jahres Garantie, oder kann der Reparateur sich darauf berufen, dass die Reparatur und auch die gestellte Rechnung für das Fahrzeug bereits ende August 2005 ausgestellt wurde und das Fahrzeug für ein Wochende in meiner Hand war (aber von mir sofort bei der Übergabe bemängelt), oder beginnt die Garantiezeit erst als das Fahrzeug mir endgültig mitte November 2005 übergeben wurde?

29.11.2006 | 07:41

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,


hier dürfte nach Ihrer Schilderung noch keine Verjährung eingetreten sein. Aufgrund der Nachbesserungsversuche hatte die Werkstatt offenbar den Mangel anerkannt, so dass die Verjährungsberechnung dann nach § 212 BGB neu vorzunehmen ist, also ab November 2005 beginnt.

Da Sie auch von einem Beweissicherungsverfahren schreiben, gilt dort § 204 BGB , wonach die Verjährung für mindestens sechs Monate nach Beendigung des Beweissicherungsverfahrens, SOFERN es sich tatsächlich um ein selbstständiges Beweissicherungsverfahren nach § 204 I 7 BGB handelt, was ich so nicht prüfen kann.

Hier sollten Sie den Sachverahlt dann durch einen Kollegen vor Ort dauarfhin weitergehend im Rahmen einer individuellen Prüfung untersuchen lassen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle


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