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Kennwörter und Netzwerkdokumentation nach Kündigung beim Arbeitgeber nachreichen

23.01.2018 23:23 |
Preis: 30,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war IT-Leiter bei meinem Schwager in einer kleinen Firma (5-12 Mitarbeiter) auf 450 Euro Basis, nebenberuflich.
Dort habe ich mich um die komplette IT-Infrastruktur gekümmert.

Ende letzten Jahres haben wir uns überworfen, so das wir zum 15.12 einen Aufhebungsvertrag abgeschlossen haben.
In diesem wurde vereinbart, dass ich bis zum 29.12 alle Kennwörter übermittel.

Von den Wesentlichen Systemen (Domänenadministrator) habe ich dies getan.
Nun fragt sein neuer Dienstleister nach einer Netzwerdokumentation und noch ein paar Kennwörter von Systemen, an die ich bei der Übergabe nicht gedacht habe. Aufgrund der größe der Firma gibt es keine Netzwerkdokumentation.

1. Wie lange bin ich verpflichtet, Kennwörter zu benennen, die in der Übergabe nicht entahlten waren (Man kann nicht immer an alles denken)?
2. Wie lange kann er dies nachverlangen, also auch noch in 3 oder 6 Monaten wenn ihm was auffällt oder ggf. kann er dies derzeit schon gar nicht mehr verlangen?
3. Inwieweit kann er eine Netzwerdokumentation nachfordern?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Soweit Sie im Aufhebungsvertrag vereinbart haben, dass ALLE Kennwörter übermittelt werden, müssen Sie dies für die noch nicht übermittelten nachholen. Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis, gleich welcher Natur, verjähren erst in 3 Jahren, wenn keine kürzeren Ausschlußfristen zwischen den Parteien -zumeist im Arbeitsvertrag - vereinbart wurden.

Der Arbeitnehmer ist generell bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses zur Herausgabe aller Arbeitsmittel oder Informationen verpflichtet, die er für den Arbeitgeber oder in dessen Interesse gewonnen hat.

Wenn es aufgrund der Größe des Netzwerkes unüblich ist, eine Netzwerkdokumentation zu erstellen, dann muß diese auch nicht im nachhinein von Ihnen erstellt werden. Gehörte die Erstellung einer Netzwerkdokumentation ausdrücklich zu Ihren Aufgaben, müßten Sie diese erstellen.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

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