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10.05.2006 14:24 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



ich breuchte mal dringend hilfe, und zwar bin ich letzte woche ohne fahrerlaubnis gefahren(hatte noch nie eine) und angehalten worden. ich habe eine schriftliche anhörung bekommen und ausgefüllt( habe angekreuzt das ich es zugebe und das ich mit einer umwandlung in geldstrafe einverstanden bin). was kann mich da jetzt erwarten bzw.was kommt auf mich zu weil ich auch in einer anderen sache vorbestraft bin( aber nichts im bereich stvo) mache ich mir grosse sorgen. bitte um schnelle Antwort,habe grosse angst werde auch in oktober vater!

Grüsse

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

§ 21 StVG (s.u.) sieht ein Strafmaß von einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe vor. Es ist – wie immer bei (Verkehrs-)Strafsachen – nicht möglich, ohne Akteneinsicht verbindliche Aussagen zu machen. Dies betrifft insbesondere im Bereich des zu erwartenden Strafmaßes zu. Ich möchte Ihnen daher einige Anhaltspunkte geben, welche den Strafrahmen und das weitere Vorgehen betreffen:

1. Eine Vorbestrafung wird regelmäßig dann straferhöhend berücksichtigt, wenn sie einschlägig ist. Da Ihre Vorbestrafung nicht aus dem Bereich der Verkehrsdelikte rührt, gehe ich davon aus, dass diese auch keine straferhöhende Wirkung hat.

2. Es kann also davon ausgegangen werden, dass ein Geldstrafe verhängt wird (sehr wahrscheinlich) bzw. eine Freiheitsstrafe zur Bewährung.

3. Da es sich bei dem § 21 StVG um ein Vergehen handelt (vgl. § 12 StGB), kann durch Strafbefehl entschieden werden (hiervon kann m. E. ausgegangen werden). Das würde bedeuten, dass keine mündliche Verhandlung stattfände und auf eine Geldstrafe erkannt würde. Gegen den Strafbefehl steht Ihnen der Einspruch zu. Die Einlegung des Einspruchs wäre insbesondere dann zu empfehlen, wenn der Tagessatz bei einer Geldstrafe Ihr Leistungsvermögen überschreitet (vgl. § 40 StGB). Bitte lassen Sie sich spätestens in diesem Fall von einem verkehrs- bzw. strafrechtlich spezialisierten Kollegen vor Ort beraten.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben. Selbstverständlich stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

M. Timm
-Rechtsanwalt-
www.peukerttimm.de
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