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Keine vollständige Leistungserbringung


| 22.09.2006 10:30 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Am 13.5.2006 wechselte ich von der Telekom zu Versatel, da mir dieser Telefonanbieter zusagte, dass aufgrund eigener Leitungen ein DSL-Anschluss bei mir möglich sei. Eine Messung wurde seitens Versatel nicht durchgeführt. Es kam, was kommen musste.
Vom 13. Mai bis zum 20. Juni 2006 gab es kein DSL-Signal und in der folgenden Zeit nur mit tagelangen Unterbrechungen.
Ich habe dies bei Versatel moniert und für die sechs Wochen ohne DSL eine Gutschrift von 25,00 Euro erhalten. Den Preis für die DSL-Flatratevon 45,98 € hat Versatel aber immer voll abgebucht, obwohl keine vollständige Leistung erbracht wurde. Ich habe seinerzeit auch mit dem Wechsel des Anbieters gedroht. Vom 11.9.2006 bis zum 20.9.2006 war das DSL-Signal nicht vorhanden.
Seit dem 21.9. 2006 bin ich bei einem anderen Anbieter.
Für die Zeit, in der mir das DSL-Signal nicht zur Verfügung stand, mußte ich über AOL kostenpflichtig ins Internet. Diese Tage sind durch AOL Rechnungen belegt.
Ich möchte jetzt bei Versatel eine Kostenerstattung für den September einreichen und dabei daruf hinweisen, dass ich wegen nicht vollständig erbrachter Leistungen, DSL Signal brach immer wieder zusammen, eine entsprechende Vergütung erwarte. Unter Unständen beabsichtige ich, rechtliche Schritte einzuleiten. Lohnt sich das?
Bei mir war aufgrund der Leitungslänge vom Verteiler zu mir mit fast 5 km eigentlich kein DSL möglich. Dies ist bei Versatel dokumentiert. Die Geschwindigkeit sollte 2.058 Kbit/s betragen und lag unterschiedlich um die 370 Kbit/s.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


sofern Sie "nur" für den September die Kostenerstattung geltend machen wollen, wird sich der Aufwand und die weiteren Kosten, die Sie zunächst vorauslagen müssen, kaum lohnen.

Hier sollten Sie dann die gesamte Laufzeit beachten und die Ihnen entstandenen zusätzlichen Kosten (einschließlich AOL) ausrechnen, nachweisen müssten Sie auch, dass in der gesamten Zeit die vertraglich zugesicherte Geschwindigkeit nicht gegeben war und wie sich diese nicht hinnehmbare Einschränkung tatsächlich ausgewirkt hat; dann könnte sich in der Tat ein Verfahren lohnen.

Diesen Gesamtanspruch sollten Sie zunächst schriftlich per Einschreiben/ Rückschein fordern und eine Zahlungsfrist von 14 Tagen setzen.

Danach können Sie dann gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen, wobei bei einem gerichtlichen Mahnverfahren bei Einschaltung eines Anwaltes Kosten in Höhe von rund 80,00 EUR von Ihnen vorab zu verauslagen wären.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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