Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Keine vertragliche Vereinbarung bezüglich der Schönheitsreparaturen


| 02.07.2006 22:34 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Sehr geerte Damen und Herren,

meine Mutter ist im Mai diesen Jahres verstorben und hat seit 01.07.1963 eine "Sozialwohnung" bewohnt. Die wohnung wurde von mir (Sohn) sofort gekündigt. Die Hausverwaltung hat diese Kündigug zum 31.07.2006 bestätigt.

Im Mietvertrag steht unter § 19 Rückgabe der Mieträume: "Die Mieter haben bei ihrem Auszug dem Wohungnsunternehmen besenrein und ungezieferfrei zurückzugeben." Es gibt keine weiteren Zusaätze!

Der Hausmeister hat gemeinsam mit mir die Wohnung besichtigt und festgestellt, daß sämtliche Türen, Türstöcke und heizkörper zu streichen sind. Ferner sind in zwei Räumen die Tapeten von den Wänden zu entfernen. Die Wände und Decken sind fachgerecht weiß zu streichen. in zwei Räumen wurden die Decken mit Rauhfaserfarbe gestrichen auch diese ist zu entfernen.

Die Wohnungen werden seit einigen Jaren (die öffentliche Bindung ist weggefallen) auf dem freien Markt angeboten und vermietet. Nachdem u.a. die Fliesen teilweise seit 43 Jahren an den Wänden sind, glaube ich, daß sicherlich einige Modernisierungsmaßnahmen notwendig sind, um die Wohnungen vermieten zu können.

Die Hausverwaltung hat mir angeboten gegen eine Pauschle von 1.100,-- € auf die Schönheitsreparaturen meinerseits zu verzichten.

Meine Frage: Wenn ich Schönheitsreparaturen vornehmen muß, in welchem Umfang.

Vorab vielen Dank für die rasche Beantwortung.

Mit freundlichen Grüßen aus München
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich hat der Vermieter die von Ihnen dargestellten „Schönheitsreparaturen“ , eine Übertragung auf den Mieter durch den Mietvertrag ist aber möglich.

Hier ist eine derartige Regelung offenkundig nicht vertraglich vereinbart worden, weshalb Sie als Rechtsnachfolger(in) Ihrer Mutter nicht zur Finanzierung der Arbeiten herangezogen werden können.

Sie müssen die Wohnung daher nur besenrein und zuvor ggf. Maßnahmen zur Ungezieferbekämpfung treffen übergeben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick zu Ihrem Problem geben.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 02.07.2006 | 23:01

Hallo Herr Böhler,

zunächst vielen Dank für Ihre Ausführung. Ein abschließende Frage habe ich jedoch noch: Was versteht man unter "besenrein"

Mit freundlichen Grüßen

xxxx xxxxx

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.07.2006 | 12:44

Sehr geehrter Fragesteller,

besenrein bedeutet, dass nur gefegt werden muss, das heißt, die Wohnung muss in einem ordentlichen und sauberen Zustand verlassen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Danke! Sehr schnelle und kompetente Auskunft, "frag-einen-anwalt.de" werde ich im Bedarfsfalle sicher wieder in Anspruch nehmen. "