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Keine Zahlung nach Kaufvertrag unter Geschäftsleuten


01.04.2005 09:00 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich betreibe als Gewerbetreibender nebenberuflich einen Versandhandel im Internet. Es kommt immer wieder mal vor daß Geschäftsleute als Kunden bei mir bestellen (unter Angabe eines Firmennamens), den Rechnungsbetrag (i.D.R. per Vorkasse, da dann Portofrei) aber dann nicht bezahlen.
Ist oft sehr ärgerlich, da ich die Ware manchmal nicht auf Lager habe und so extra beim Händler bestellen muß.

Kann ich hier den "normalen" Weg mit Mahnung einlegen oder welche Kosten kann ich dem Kunden im Falle der Nichtabnahme in Rechnung stellen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst sollten Sie die Kunden SCHRIFTLICH mit einer Frist von 14 Tagen zur Zahlung auffordern, um sie in Verzug zu setzen und ihre Leistung nochmals anbieten. Damit setzen Sie den Kunden dann auch in Annahmeverzug.

Danach könnte das Mahnverfahren eingeleitet werden, wobei Sie dann neben den Kosten des Mahnverfahrens auch Zinsen ab Verzug in Höhe von 8 Prozentpunkte über Basiszinssatz (der variiert ständig, nachzulesen auf der homepage der Dt. Bundesbank) sowie vorgerichtliche Mahnkosten (Kosten der Mahnung oder einfach pauschal 5,00 EUR) fordern können.


Eine weitere Möglichkeit wäre den Gewinnverlust alleine geltend zu machen. Sie müssten dann zur Zahlung innerhalb einer Frist auffordern und gelichzeitig erklären, dass Sie danach vom Vertrag zurücktreten und Schadensersatz geltend machen werden.

Dieses Gewinnverlust müssen Sie aber ganz konkret ausrechnen , dann vom Kunden nochmals einfordern und dann wieder das Mahnverfahren einleiten (mit dann einem geringeren Betrag und geringeren Kosten).


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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