Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Keine Entlohnung in der Probezeit


04.11.2006 20:41 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Sohn hat nach einer Kurzschulung in einem Callcenter gearbeitet. Einen Vertrag sollte er nach einer unbenannten Zeit bekommen, wenn seine Leistungen eine Weiterbeschäftigung rechtfertigen würden.
Nach ca. 2 Wochen teilte man ihm mit ihn nicht weiter beschäftigen zu wollen.
Ein Entgeld für die Zeit würde nicht gezahlt werden weil seine
Abschlüsse unter dem gesetzten Limit gelegen hätten.
Muss er sich damit abfinden, oder kann er rechtliche Schritte gegen die Firma unternehmen.
Mit freundlichen Grüßen
H.B.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben summarisch wie folgt beantworten:

Natürlich kommt es auf die konkreten vertraglichen Regelungen an. Wenn hier nicht vereinbart wurde, hilft § 612 BGB, wonach eine Vergütung als stillschweigend vereinbart gilt.

Eine für § 612 ausreichende Vergütungserwartung ist bereits dann anzunehmen, wenn der Arbeitnehmer in einer dem Dienstberechtigten erkennbaren Erwartung späterer Vergütung tätig wird und dieser die Dienste gleichwohl entgegennimmt (BAG 14. 7. 1966 AP BGB § 612 Nr. 24).

Damit spricht vieles dafür, dass zumindest die übliche Vergütung geschuldet ist.

Sie sollten den Sachverhalt im persönlichen Gespräch mit einem Kollegen vor Ort genauer erörtern und dann ggf. die Vergütung einklagen (lassen).

Fraglich ist überhaupt, ob eine Probezeit vereinbart wurde und welche Kündigungsfrist gilt. Dies könnte ergänzend angedacht werden.

Bedenken Sie, dass in arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen in der ersten Instanz kein Kostenerstattungsanspruch besteht und sich dies auf das außergerichtliche Verfahren erstreckt. Die Kostenlast verbleibt also bei Ihnen. Evtl. besteht ein Anspruch auf Beratungs- oder Prozesskostenhilfe.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER