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(K)ein Schaden

24.09.2014 17:38 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Wer Schadenersatz geltend macht, muss die Verursachung eines Schadens und die angefallenen Kosten beweisen. Hierzu gehört auch die Vorlage einer ordnungsgemäßen Rechnung. Bei einem Autounfall sollte stets die Versicherung zeitnah informiert werden, da diese sonst die Leistung verweigern kann.

Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,

vor ca. einem 3/4 Jahr kam mein Vater beim Rückwärtswenden mit dem Auto (bei seinem Hausarzt) ganz leicht an dessen Hauswand. Es war weder an der Hauswand noch an dem Auto etwas zu sehen. Er ging daraufhin sofort wieder in die Praxis und sagte es seinem Hausarzt, dass er beim Rückwärtswenden ganz leicht an dessen Hauswand kam, jedoch nichts zu sehen sei.

Aussage des Hausarztes war, dass er später nachschauen würde und sich meldet, falls etwas wäre.

Trotz mehrmaligen Auffsuchen des Hausarztes wegen Medizinischer Belange in den letzten Monaten, kam heute erstmals, (nach nun gut einem 3/4 Jahr) plötzlich der Hausarzt zu meinen Eltern in die Wohnung und verlangt 150,- € bar auf die Hand für den damaligen Schaden. Wäre ja jetzt lang genug und er wollte das die nächsten Tage günstig machen lassen. Das wäre wohl noch günstig, denn wenn er eine Firma beauftragen würde, wären das weit über 500,- € so seine Aussage in einem sehr forschen, fordernden Ton zu meiner Mutter.

Ich bin kurz nach diesem Gespräch mit meinem Vater zu dem Haus des Arztes gefahren, um mir die Stelle zeigen zu lassen, wo er leicht gegenrollte und habe diverse Bilder von der kompletten Front des Hauses gemacht. Absolut nix zu sehen, denn die Stoßstange des verursachten Autos ist komplt. rot lackiert und da hätte wenigestens irgendwo am Haus etwas farblich zu sehen sein müssen. Keine Stelle, wo auch nur das geringste abgeplatzt oder kaputt wäre.

Das einzigste was mir auffiel ist, dass der Sockel des Hauses überall abblättert und nicht gerade schön mehr aussieht. Denke er wird es (wie viele Arbeiten am Hause) wieder unter der Hand machen lassen und das mit den geforderten 150,- € von meinen Eltern.

Er erwartet in den nächsten Tagen die Barzahlung des Betrages.

Wie soll/können wir hier verfahren, da meine Eltern (71 und 77 Jahre) nach diesem Auftritt Ihres Hausarztes mit den Nerven unten sind.

Für kurzfristige Rückantwort vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen










Sehr geehrter Fragestellerin,

Ihr Vater sollte einfach abwarten, was passiert. Der Arzt müsste im Fall eines Prozesses schließlich beweisen, dass ein Schaden entstanden ist, dessen Beseitigung Kosten verursacht hat. Dies wird insbesondere dann schwierig, wenn schon gar keine Rechnung eines Handwerkers vorgelegt werden kann, da die Arbeiten "unter der Hand" durchgeführt wurden.

Ihr Vater sollte weiter seine Kft-Haftpflichtversicherung informieren, damit diese für einen etwaigen Schaden und auch die Kosten des Prozesses aufkommt. Möglicherweise wird diese eine Obliegenheitverletzung wegen der verspäteten Meldung annehmen und nicht zahlen wollen. Er sollte aber jedenfalls versuchen, Versicherungsschutz zu erlangen.

Mit freundlichen Grüßen

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