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Kein Lohn


11.11.2005 22:35 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



hallo ich hätte eine frage ich arbeite seit 6 monaten in einer Firma ich habe bis heute keinen arbeitsvertrag unterschrieben ich bekomme jeden matag meine lohnabrechnung jedoch gibt es prob mit der bezahlung ich habe z.b bis heute noch kein geld von letzten monat bekommen habe ich die moglichkeit ohne z.b gekündigt zu werden meine arbeit einzustellen?? und wie ist das mit einem arbeit vertrag wenn ich keinen habe habe ich da auch rechte oder bin ich freiwild?? über eine schnelle antwort würde ich mich sehr freuen

Mfg

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nach Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes gilt:

Arbeitnehmer, denen ihr Betrieb noch größere Lohnsummen schuldet, dürfen die Arbeit verweigern, ohne daß dies den Arbeitgeber zu einer Kündigung berechtigt. Dem Arbeitnehmer stehe zumindest dann ein "Zurückbehaltungsrecht" zu, wenn er davon ausgehen müsse, daß er anderweitig nicht zu seinem Geld komme. Der Arbeitnehmer hat jedoch kein Recht auf Verweigerung der Arbeit, wenn der Lohnrückstand nur verhältnismäßig geringfügig ist.

Bei Lohnrückstand von einem Monat liegen diese Voraussetzungen jedoch noch nicht vor. Hier müsste Lohn von mindestens 3 Monaten ausstehen.

Sie sollten den Lohn aber zumindest immer schriftlich geltend machen, damit etwaige Ausschlussfristen nicht greifen.


Allein durch Ihre Beschäftigung ist bereits ein sogenannter "faktischer" Arbeitsvertrag entstanden.

Für den Abschluss eines Arbeitsvertrages ist grundsätzlich keine bestimmte Form vorgeschrieben, es sei denn, ein entsprechender Tarifvertrag schreibt dies vor. Mündlich abgeschlossene Arbeitsverträge sind wirksam.

So kann bereits ein unbefristetes Arbeitsverhältnis begründet sein, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer ihren Willen zwar nicht ausdrücklich erklärt haben, aus ihrem Verhalten aber zu schließen ist, dass sie ein Arbeitsverhältnis eingehen wollen.

Man spricht in diesem Fall von einem schlüssigen (konkludenten) Verhalten.

So liegt es in Ihrem Fall. Sie haben daher die gleichen Recht wie ein Arbeitnehmer mit schriftlichem Arbeitsvertrag.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Christian Kah
-Rechtsanwalt-
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